TÓTH ENDRE: POROLISSUM . DAS CASTELLUM IN MOIGRAD . AUSGRABUNGEN VON A. RADNÓTI, 1943 / Régészeti Füzetek II/19. (Magyar Nemzeti Múzeum Budapest, 1978)
Katalog
C(aio) Iu |lio Vero Maxi [mo no biliss [imo Caes(ari ) [Ger manic [o ma ximo fD aci [co maxim öj Unpublizie rt. Die Inschrift wurde dem Sohn des Kaisers Maximinus Thrax gestellt. Wie bereits erwähnt, sind auf dem Gelände der Principia viele kleine Inschriftenfragmente zum Vorschein gekommen, was auch im Ausgrabungsprotokoll zu lesen ist. Diese kamen aber nicht aus Schichten ans Tageslicht. Mit Ausnahme einiger - wie auch die Inschrift der zu Ehren des Caracalla errichteten Tabula ansata Nr. 10 - besteht ihr gemeinsames Charakteristikum darin, daß sie in auffallend winzigen Stücken gefunden wurden und so bloß auf Grund der Abklatsche zu ihrer Ergänzung keine Möglichkeit besteht. GIVll OVERO maSomo-no Biusstyio CAE SHE ER MAN I COM A DACI I üb 14. Porolissum 1943. Principia. Fragment des rechten Randes einer mit profiliertem Tabula ansata-Rand umrahmten Inschrift . Den Rand des Inschriftenfeldes säumt eine Astragalreihe (Taf. VI). 14 M. Macrea, SCIV 8 (1957) 225., Gudea-Lucace 1 . nr. 4., ist das vierte Fragment an der Tabula. Die Fragmente habe ich auf Grund des gleichen Buchstabentyps, der Buchstabengröße, der Liniierung - also nach ihren äußeren Formenmerkmalen klassifiziert. So stellte es sich heraus, daß es sich eigentlich bloß über Fragmente einiger Inschriften handelt: auf Grund des Fundortes und des Textes einiger Fragmente kann man auch feststellen, daß sie amtlich gestellte Inschriften waren. Am wahrscheinlichsten ist es, daß von Inschriften der zu Ehren des Kaisers gestellten Basen- oder anderen inschriftlichen Fragmenten die Rede ist. Da uns von den Stücken kein Foto zur Verfügung steht, ist uns die Stärke der Fragmente nicht bekannt, diese zu ergänzen habe ich meinerseits nicht einmal Versuche unternommen. Daß aber welche Fragmente - meiner Meinung nach - zusammengehören können und wenn dies feststellbar ist, was der wahrscheinliche Inhalt der Inschrift war, kann ich andeuten. Ohne eine zuverlässige Ergänzung der Inschriften, bestand zur Untersuchung dessen, durch welche Zerstörung die großen Inschriften oder Basen auf winzige Stücke zerbrochen wurden, keine Möglichkeit. 15. Porolissum 1943. Principia. Die Fragment e P 30, P 31, P 35, P 46, P 58 dürften auf Grund der Formung der ABuchstaben und derselben Maße zusammengehört haben. Vielleicht gehört auch das Fragment Nr. P 6, das den Buchstaben T enthalt, zu dieser Gruppe (Abb. 9). 27