VÉRTES LÁSZLÓ: UNTERSUCHUNGEN AN HÖHLENSEDIMENTEN / Régészeti Füzetek II/7. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1959)
V. DIE UNGARLÄNDISCHEN HÖHLENSEDIMENTE
11 5? mungen des Szinva-Baches auch stark deformiert worden sein. Hier haben wir nun eine andere Möglichkeit zu einem Missgriff, mit der man sich ebenfalls beschäftigen muss. Eine gute Gelegenheit bietet sich dazu im folgenden: 19. AGGTELEKER TROPFSTEINHÖHLE (BARADLA), "FLEDERMAUS-GANG" Die Ergehnisse der Untersuchungen an von hier stammendem Lehm wurden bereits anderenorts publiziert ( 16 3 ), sie werden hier bloss deshalb erwähnt, weil mit ihrer Hilfe die vom Wasser gelieferten Sedimente charakterisiert werden sollen (Abb. 39.) Feinkorn Ca CO, Humus K 20 M +Ű SO 60 70 SO 90 100% 11 J 91. 0 5 10 20cm Abb. 39. Graphische Darstellung der Sedimentanalysen der Baradla-Höhle Im Fledermaus-Gang reinigte ich eine ältere, von MOTTL stehengelassene Grube, und vertiefte sie auch. Drei Lehmschichten: eine graue, eine rötlichgelbe und eine untere rote konnten in ihr wahrgenommen werden. In den Schichten gab es keinen Kalkschutt, der CaCOg-Gehalt beträgt 1-3 %, der Humusgehalt ist gleich 0 oder sehr gering. Interessant jedoch ist die Verteilung der Körnchenfraktion"«c0,5 mm. In der obersten Schicht, die sandig ist, ist die Schönhals'sche Kennzahl niedrig; dies verändert sich in den zwei unteren lehmigen Schichten auf eine Weise, die für Interglaziale charakteristisch ist. Das Verhältnis der Gruppe 0,1 - 0,05 mm 0 zur Gruppe 0,05 - 0,02 0 weist jedoch gerade umgekehrte Charakterzüge auf: die