ÉRI ISTVÁN - BÁLINT ALAJOS: MUHI ELPUSZTULT KÖZÉPKORI FALU TÁRGYI EMLÉKEI (LESZIH ANDOR ÁSATÁSAI) / Régészeti Füzetek II/6. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1959)

MUHI ELPUSZTULT KÖZÉPKORI FALU TÁRGYI EMLÉKEI - MUHI

reste Überreste von Mauern, die aus Erde und aus Holz konstruiert waren oder auch solche, die aus Seinen gemauert wurden. Kein einziger Hausgrundriss wurde komplett erforscht; in einzelnen Profilen erschienen glattgestampfte, zusammen­hangende Fussbodlenreste , in anderen Reste von Backöfen aus Sein oder Lehn. Aus der ursprünglichen Lage der Funde könnte man darauf schliessen. dass das Dorf, in dem die Türken im Laufe des 16. Jhs. öfters brandschatzten, schliesslich einem plötzlichen Überfall zu Opfer fiel. Nur damit können wir das Er­scheinen vieler tiveítvóller Funde erklaren. So waren z. B. in einem grössere^ Haus neben der Kirche - es war wahrscheinlich TJ.das Haus des Ortsgeistlichen - viele Objekte, die zur Kirche gehörten: Weihrauchkessel. Waschbecken, Almoseri)üchse. usw. An anderen Sellen wurden Beschläge von Türen und Fenstern, Werkzeuge und Gefasse am Fussboden fo sit u gefunden. Funde aus der Regierungszeit der ungarischen Könige aus dem Hause Árpád (Bruchstücke von Töpfen mit Spiralen­verzierung, Kesselfragmente), und solche, die auf das 17. Jh. oder noch spatere Zeit zu datieren sind, kamen nur in geringer Zahl zum Vorschein: das Fundm»te­rial stammt in der Hauptsache aus dem 15-16. Jh. Bei der Beschreibung der Funde wird die Zeitbestimmung nur dann eigens angegeben, wenn es sich um Cbjekte aus früherer, bezw. späterer Zeit als das 15-16. Jh. handelt. Die Fotografien der Funde sind im Massstab :1 : 1 (Taf. I - ), 1 : 2 (Taf. - ) oder 1 : 4 (Taf. - ) reproduziert. o 8344

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