PARÁDI NÁNDOR: TECHNIKAI VIZSGÁLATOK NÉPVÁNDORLÁSKORI ÉS ÁRPÁD-KORI EDÉNYEKEN . Szakdolgozat / Régészeti Füzetek 12. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1957)
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- 61 bestimmen, die auch die arpadenzeitlichen Töpfer angewandt haben mochten. Die mit der Hand getriebene Drehscheibe ist eine runde Holzplatte, die sioh auf einer Aohse dreht. Es gab auch solohe mit stabiler Achse, wie von der konkaven Vertiefung bewiesen, die am Boden der Gefässe zu sehen 1st und die vom Drehen stammende etrudelartlge Abnutzung zeigt /Abb. 1-2, Taf.III. 1-2/. Die Vertiefung verursachte das Ende der Adse, • die eich durch die Scheibe durchgewetzt hat. Oft sind auoh die Abdrüoke der Fasern der Scheibe am Gefäseboden zu sehen /Abb. 5-6, Taf.I.l, Taf.III. 4/. Den ethnographischen Beobachtungen zufolge wurde für die Achse Hartholz , für die Scheibe Weichholz verwendet. Die Scheibe äirchniisste sioh vom Lehm, trocknete wieder und erhielt daher Riese, deren Abdrüoke am Gefäeeboden zu beobachten sind. Bei der Arbeit wurde die Scheibe mit Achse oder Sand bestreut, oder man legte eine Art von Matte auf sie /Abb.l./ Oft können wir auoh an Textilien erinnernde Abdrücke beobachten /Abb. 7-8/. Die Gefässe wurden auf der Scheibe aufgebaut. Der Boden wurde meietene mit einem 2-3 cm hohen Teil der Gefässwand zusammen geformt /Abb. 9-lo. Taf.II.6/. Man drückte den Lehm auf die Scheibe. Das bewlst der Umstand, daee der Bodsnstempel am Gefäeeboden zu sehen ist. Bei einzelnen Näpfen wurde der Rand des Gefäaebodens mit einem schärfen Gerat rundherum faoettiert /Abb. 15, Taf.II,5/. Am Gefäasboden können wir oft einen Umgestülpten Rand beobachten, was darauf hinweist, dass noch eine Unterlage gebraucht wurde /Abb.l7-2o, Taf.II, 1-4/. Der Körper der Töpfe und der Flaschen wurde aus apir ralenartigen Lehmsohlangen aufgebaut, die von links nach reohtB übereinandergelegt wurden /Abb. 21-27, Taf. 1.3-6/.Bei den Näpfen wurden kreisrunde Schlangen übereinandergelegt. ( /Abb. 28-31/. Die Lehmschlagen wurden durch leichtes Schlagen '•and Drücken mit den Fingern zusammengearbeitet/Abb.3:-'-.?4 .