KALICZ NÁNDOR: TISZAZUG ŐSKORI TELEPÜLÉSEI . Szakdolgozat 1954 / Régészeti Füzetek 8. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1959)
III. Tiszazug területének földrajzi és települési viszonyai, kapcsolatok
Die heutigen Terrainverhältnisse sind auoh für die urzeitlichen charakteristisch, bloss die damals bewässerten Gebiete sind infolge der Regulierung der FIÜSBS ausgetrocknet . Parallel zum heutigen Bett von Theiss und Körös verläuft in U-Form am Rand von ^iszazug jenes breite Gebiet, das von Flüssen durchströmt war. Bs entstanden bo Halbinseln und kleinere Inseln, die durch ihre höhere Lage stets vom Hochwasser frei waren. In Tiszazug, wie auch in den anderen Teilen der Grossen Ungarischen Tiefebene, hatte die Gründung und Existenz urzeitlicher Siedlungen zwei unentlässliohe Bedingungen: Nähe des lebendegen Wassers und Sicherheit vor Hochwasser. Die Nähe des Wassers war von derart grosser Bedeutung, dass wir etwas weiter entfernt vom Ufer die Spuren urzeitlioher Siedlungen bereits umsonst suchten; diese liegen ausschliesslich inner halb des erwähnten U-förmigen Streifen Bodens /s. Karte/. Wo sich Theiss und Körös treffen, sind die urzeitlichen Siedlungen am dichtesten: dort standen den Siedlern lange und vielfach gewundene Ufergelände zur Verfügung; der Waaserver kehr sicherte die Verbindung der Gebiete verschiedener Kultu ren miteinander. Die Besiedelung des Gebietes erfolgte, unserem heutigen Wissen zufolge, im Neolithikum. Auch hier wurden kleine geometrische Steinwerkzeuge gefunden; diese sind jedoch Streufunde, und da sie in nieht als mesolithlsoh betrachtet werden. Die erstem siehe» Bewohner waren die Träger der Körös Kultur. Autor fand 25 Fundstätten dieser Kultur, 16 von ihnen waren ernsthafte, grosse Siedlungen. Typisch ist, dass die Siedlungen immer am schmalen Uferrand gelegen sind. Ihre Länge 1st im Verhältnis zur Breite auffallend gross. Se kann nicht allgemeingültig behauptet werden, dass man auf Abwehr singe richtet gewesen wäre. Die erstrangige Zielsetzung war immer