Patay Pál: Kupfzerzeitleiche Siedlung von Tiszalúc. (Inventaria Praehistorica Hungariae 11; Budapest, 2005)

3. Bestattungen

3. BESTATTUNGEN Im Laufe der Freilegung der Tiszalucer Siedlung wur­den auch 14 Gräber gefunden. Zehn von ihnen sind der Alföld-Linienbandkeramik zuzurechnen," eines ist vermutlich frühbronzezeitlich, während die Fund­stücke von zweien zweifellos zum Formenkreis der Hunyadi halom-Kultur und demnach die Bestatteten zur Gemeinschaft der Siedlung gehörten. Aber dasselbe ist unseren besten Kenntnissen nach auch von einer dritten vorauszusetzen. Sie wurden in geson­derten Studien bereits veröffentlicht und behandelt, 100 weshalb eine detailliertere Beschäftigung mit ihnen hier überflüssig ist. Der Vollständigkeit halber sollen sie aber auch hier kurz beschrieben werden. Grab B 7. Es lag im SW-Teil der Siedlung, an der Grenze von Segment 331 und 332. Die Grabgrube reichte nicht bis zum Untergrund, so daß die Form nicht festzustellen war. Die Tiefe war 47 cm unter der heutigen Oberfläche. Ein infolge des Tiefpflügens stark gestörtes, auf der linken Seite liegendes Kinder­skelett in starker Hockerstellung (Abb. 66). Orien­tierung NO-SW (35°-215°). Beigaben: 1. Auf dem Schädel eine halb zerbrochene, aber 10 cm über der Grabsohle liegende Tasse, an der Schulter einander gegenüber zwei schwach spitz zulaufende Ösen. H 10,8 cm, Rdm 8 cm, Bdm 5,7 cm. Inv.-Nr.: 88.7.3 Abb. 66 Grab B 7 Abb. 67 Grab B 7. 1: 88.7.3; 2: 88.7.4; 3: 88.7.5 99 ORAVECZ 1996 100 PATAY 2001; PATAY-SZATHMÁRI 2001

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