KOZÁKY ISTVÁN: A HALÁLTÁNCOK TÖRTÉNETE III. / Bibliotheca Humanitatis Historica - A Magyar Nemzeti Múzeum művelődéstörténeti kiadványai 7. (Budapest, 1941)
Anhang II
-257Tafel XXVI. — Schellenbergs „Freund Hein" II. Fig. 6. — Getäuschte Erwartung (zw. S. 48—49) Nr. 8. Fig. 7. — Unwillkommne Dienstbeflissenheit (zw. S. 54—55) Nr. 9. (S. 60 folgt: Aufhebung des Klosters, Nr. 10.) Fig. 8. — Freundes Geleit (zw. S. 64-65) Nr. 11). (S. 76 folgt: Der Lottospieler, Nr. 12; S. 81 : Wienerin und Römerin, Nr. 13). Fig 9. Der Equilibrist (zw. S. 100-101) Nr. 16. Fig. 10. Der Wucherer (zw. S. 88-89) Nr. 14. (S. 94 folgt : Der Schlemmer, Nr. 15.). Tafel XXVII. — Schellenbergs „Freund Hein" III. Fig. 11. — Die Loge der Verschwiegenheit (zw. S. 106-107) Nr. 17. Fig. 12. — Der Werber (zw. S. 114-115) Nr. 18. Fig. 13. — Berthold Schwarz (zw. S. 120—121) Nr. 19. Fig. 14. — Der Zweikampf (zw. S. 128-129) Nr. 20. (S. 134 folgt : Raub der Falle, Nr. 21). Fig. 15 — Schweigende Ergebung (zw. 142—143) Nr. 22. (S. 148 folgt ; Des Stärkern Vorrecht, Nr. 23 ; und S. 155 : Der Afterarzt. Nr. 24). Fig. 16. — Beschluss (zw. S. 160—161). Der Dichter und Künstler mit dem Tod. Nr. 25. Tafel XXVIII. — „Freund Hein" von Moritz v. Schwind Fig. 1. — Der „Traum" vor dem Theater des Lebens. Aus Eduard Duller : Freund Hein. Grotesken und Phantasmagorien von . . . E. D. Stuttgart 1833 (Halberger'sche Verlagshandlung). Titelblatt, ein Holzschnitt von Moritz v. Schwind (1804—1871). Fig. 2. — Die Wehfrau. M. v. Schwind. Neuer Sc. Aus : E. Duller : Freund Hein S. 37. Geburt und Tod. Fig. 3. — Der Freyer. M. Schwind. Der Tod, ein Jüngling. Ed. Duller : Freund Hein S. 45. rig. 4. — Der Pförtner. M. Schwind. Eine Gespenstergeschichte. Ed. Duller : Freund Hein S. 69. Fig. 5. — Der Schliesser. Holzschnitt von M. Schwind. Der Tod, ein Jüngling, befreit die Seele aus dem Kerker des irdischen Lebens. Aus : Ed. Duller, Freund Hein S. 89. Tafel XXIX. — Totentanzbilder von Moritz v. Schwind und eine Szene aus dem Freiburger Totentanz Fig 6. — Freund Hein im Mummenschanz. Titelblatt von M. Schwind. Ed. Duller: Freund Hein S. 135. Fig. 7. — Freund Hein im Mummenschanz. Holzschnitt von M. Schwind. Aus: Ed. Duller, Freund Hein S. 141. Fig. 8. — Der Arzt. Holzschnitt von M. Schwind. Ed. Duller, Freund Hein S. 109. Fig. 1. — Der Ehemann im Freiburger Totentanz. Im Kirchho von Freiburg, links vom Bilde des Gerichtes befindet sich diese Darstellung an dritter Stelle. Entstehungsjahr : 1757. — Phot, nach Buchheit : Der Totentanz, S. 191, Nr. 49. Fig. 2. — Der Pilger und der Tod von Moritz von Schwind. Nach einer Bleistiftskizze im Besitze der Familie Schwind. — Phot, nach Dr. Leopold Hirschberg in Berlin : Totentänze neuerer Zeit. Zeitschrift für Bücherfreunde VII. Jg. 1903/1904. Bd. I. S. 226-242; das Bild S. 229. Abb. 5. Tafel XXX. — Totentanzbilder A. Rethels und seiner Zeit Fig. I. — Der Tod als Erwürger. 1847. Bleistift mit Tusche ; Dresden, Kgl. Kupferstich-kabinett. Alfred Rethel (1816—1850) will hier im Geiger-Tod das erste Auftreten der Cholera auf einem Maskenball in Paris (1831) darstellen. Im Hintergrund, als eine Begleiterin des Todes, dieses Erzfeindes der Menschheit, erscheint mit Geissei die symbolische Gestalt der Cholera. — Phot, nach G. Buchheit : Der Totentanz, S. 181, Nr. 41. Fig. 2. — Der Tod als Freund. 1851. Holzschnitt Von A. Rethel. Der Tod des Glöckners : erschienen bei Ed. Schulte in Düsseldorf, hg. vermittels der Akademie der Holzschneidekunst von H. Bürkner in Dresden. Fig. 3. — Der Tod als Diener. Um 1848. Bleistiftzeichnung, Dresden, Kgl. Kupferstichkabinett. — Phot, nach „Alfred Rethel, Des Meisters Werke in 300 Abbildungen, hg. von Joseph Ponten. Stuttgart und Leipzig (Deutsche Verlagsanstalt 1911) S. 134. Fig. 4. — Die Wache. Totentanz-Holzschnitt aus Gustav Nieritz' Sächsischem Volkskalender für 1848. — Phot, nach Dr. L. Hirschberg in Berlin : a. a. 0. S. 235, Abb. 12. Fig. 5. — Noch ein Totentanz. 1848. Münchener Lithographie. Der dazu gehörige Text lautet : „Das Schlachthorn ruft, die Trommel tönt, Die Flamme steigt, die Sturmglock' dröhnt, Der alte Dom, der feste Wall Erzittern vom Kanonenknall, Der Mordruf durch die Gassen dringt, Der Sensenmann sein Banner schwingt." - Phot, nach Ed. Fuchs : D. Weltkr. i. d. K. S. 39, Fig. 33. Tafel XXXI. — A. Rethels Totentanz aus dem Jahre 1848 Ein Todtentanz aus dem Jahre 1848. Erfunden und gezeichnet von Alfred Rethel. Mit erkärendem Texte von R. Reinick. Leipzig, Verlag von Georg Wigand. Einleitende Zeilen und Schlussverse : „Du Bürger und du Bauersmann, Schaut recht Euch diese Blätter an ! Da seht Ihr nackt und ohne Kleid Ein ernstes Bjld aus ernster Zeit. Wohl kommt so mancher zu Euch her Als ob's ein neuer Heiland war , Und spricht von Macht und Herrlichkeit, Die er für Alle hat bereit, Ihr glaubt es ihm, weil's Euch gefällt. — Schaut her, wie es damit bestellt. Als Leichen — ja I — da sind wir gleich, Nicht hoch, noch tief, nicht arm, noch reich ! — Oh Freiheit, wer führt dich herbei ? Nicht Mord und nicht der Laster Schrei. Nur wann erstickt der Selbstsucht Glühn, Wirst du in Herrlichkeit erblühn ! — Und Gleichheit ! Bringt sie nur der Tod ? Nein ! Allen strahlt E i n Morgenroth. Ja, glaubt, die Guten sind sich gleich, Ob hoch, ob tief, ob arm, ob reich. — Du, Bruderliebe, Bürgerhort, Der reinsten Lehre reinstes Wort I Geschändet hat man dich, entehrt, Zu Mörderfackel dich verkehrt ; Vom Himmel nahmst du deinen Lauf, Zum Himmel flamme freudig auf. In reiner That, ein heiiger Brand I So segne Gott das Vaterland 1" Fig. 1. — Des Todes Erwachen. — Der Text lautet „Freiheit, Gleichheit und Brudersinn I „Du alte Zeit, fahr hin I fahr hin I" — Solch Schrei durchzieht der Völker Rund'. Da thut sich auf der Erde Grund ; Es steigt herauf ein Sensenmann, Der merkt : ein Erntetag bricht an. Und wie er steigt an s Licht hervor Drängt sich um ihn ein Weiber-Chor, Sein Rüstzeug bringen sie heran, Dass er sein Werk beginnen kann. Gerechtigkeit gebunden ist Das Schwerdt stahl ihr die schlaue List, Die Lüge nahm die Waag' ihr fort Sie bieten s dem Gesellen dort. Den Hut reicht ihm die Eitelkeit, Die Tollheit hält ihr Ross bereit, Die Blutgier bringt die Sense her, Das ist des Schnitters beste Wehr I .. . Ihr Menschen, ja 1 nun kommt der Mann, Der frei und gleich Euch machen kann.