Markója Csilla szerk.: Mednyánszky (A Magyar Nemzeti Galéria kiadványai 2003/2)

Das Leben und die Kunst von László Mednyánszky, mit besonderer Rücksicht auf die Periode vor - Katarína Benová: Die frühen Jahre - László Mednyánszky und Strázky (Nagyőr, Nehre)

71 Markója, Csilla: Egy másik Mednyánszky (A Mednyánszky-kutatás új forrásai) [Ein anderer Mednyánszky (Neue Quellen der Mednyánszky-Forschung)]. [1.] Művészettörténeti Értesítő, 49, 2000. 98-100. 72 Adrien Remacle, der Kritiker der Pariser Ausstellung erwähnt die Schauplätze der einzelnen Werke des Künstlers und schreibt: „Wer nicht weiß, dass Mednyánszky den Namen einer der ältesten Familien dieser eroberungslustigen Nation führt, wird es gewiss zu spüren bekommen, wenn er seine Gemälde studiert. Angesichts jener Gemälde, die die Klüfte und Schluchten des Karpatengebirges darstellen, wird er von den düsteren Schatten der uralten Burgen angetan sein. Diese malte der Meister, damit sie als Vision wieder Gestalt annehmen hier, in der Pariser Emigration." Malonyai (wie Anm. 6) 33 - ursprünglich in französischer Sprache. 73 Margit Mednyánszky erwähnt dieses Atelier in ihren Erinnerungen: Czóbel (wie Anm. 15) 62. Auch Glatz erwähnt das Atelier, er bestimmte den möglichen Ort hinter dem Wirtschaftsflügel des Schlosses: Glatz (wie Anm. 10) 7. Das Gebäude wurde im Jahr 1951 niedergerissen, jüngste Forschungen halten es aber für wahrscheinlich, dass dies bereits während des zweiten Weltkriegs der Fall gewesen sein dürfte. 74 Im Archiv der Slowakischen Nationalgalerie wird ein Brief von László Mednyánszky aufbewahrt, in dem er seinen Eltern mitteilt, er komme bald nach Beckov und bringe zwei kleinere Bilder mit sich, um sie dort beenden zu können. 75 Szemelvények Mednyánszky László korai naplójából (wie Anm. 25) 329: „Die Farben sind angekommen" schrieb er 1881, ebd. 332. Uns ist eine am 5. Februar 1878 in Budapest ausgestellte Rechnung und ein Frachtbrief bekannt, letzterer über Farben, die nach Strázky geschickt worden sind. SOA Levoca, ohne Inv.-Nr. 76 Czóbel (wie Anm. 15) 62. 77 Die Ausstellung wurde in der Georges Petit Galerie in der Pariser Rue Godot-de-Mauroi Nr. 12. im Jahr 1897 veranstaltet. Der Künstler stellte etwa sechzig seiner Werke aus, neben figuralen Gemälden auch einige Landschaftsbilder, die die Natur im Tatragebirge darstellen. Einen Teil brachte er von zu Hause mit sich, die übrigen malte er in Frankreich. 78 Vámosiová (wie Anm. 14) zit. Werk 139 91 . 79 Wie er 1880 in seinem Tagebuch schrieb: „Alles kann man nicht malen, das ist einmal klar. Daher muss man einer bestimm­ter festgelegten Richtung folgen. 1. Was suche ich in der Landschaft? Gewisse Farbenmischungen und Stimmungen. 2. Was suche ich in den Gestalten? Gewisse Farbenwirkungen und Leidenschaften." - Szemelvények Mednyánszky László korai naplójából (wie Anm. 25) 339. 80 Holzfäller im Wald von Strázky (Drevorubac v strázskom lese, SNG, Inv.-Nr. O 463); Stehender Knabe (Stojaci chlapec, SNG, Inv.-Nr. O 898); Berglandschaft mit Bach (Horská krajina s potokom, SNG, Inv.-Nr. O 5666). 81 Bild des Tatragebirges bei Strázky (Pohl'ad na Tatry pri Strázkach), bei Malonyay unter dem Titel Unter dem Berg in Nagy­Eör, (wie Anm. 6) 47. 82 Hölzerner Glockenstuhl (Drevená zvonica v dedine, SNG, Inv.-Nr. O 2778); Bach hinter der Scheune (Potok za humnami, SNG, Inv.-Nr. O 1163); Mädchen im Hof eines Dorfhauses (Dievcatko na dedinskom dvore, SNG, Inv.-Nr. O 4956) 83 Aussicht auf den Hof(Vyhl'ad z dvora, SNG, Inv.-Nr. O 2996) 84 Csilla Markója hat zum ersten Mal die Aufmerksamkeit auf die hartnäckige Wiederholung und die in einer veränderten Weise erfolgte Wiederkehr der Motive gelenkt. Siehe Markója (wie Anm. 21) 43-48. 85 Zsófia Kiss-Szemán hat zum Beispiel aufgrund der Tagebucheintragungen zwischen 1878 und 1882 die Entstehung des Bildes Krähen an der Tränke/ Napájadlo s havranmi (Kat. 10) auf die Zeit um das Jahr 1878 herum angesetzt. Kiss-Szemán (wie Anm. 62) 311. 86 Windung des Flusses Poprad bei Strázky (Ohyb rieky Poprad pri Strázkach, SNG, Inv.-Nr. O 4994), Landschaftsbild mit einem Angler am Fluss Poprad (Krajina s rybárom na rieke Poprad, SNG, Inv.-Nr. O 570). Die Flusswindung erwähnt er auch in seinem Tagebuch - Szemelvények Mednyánszky László korai naplójából (wie Anm. 25) 320. 87 Kállai (wie Anm. 7) 101. 88 Markója (wie Anm. 21) 22. 89 Beim Lesen der Tagebücher von Mednyánszky verstehen wir besser, in welchem Verhältnis der Maler zu seinen Modellen stand. In den Tagebüchern stehen großenteils Darstellungen und Adressen von jungen Menschen, Landstreichern und Bauern, sowie Aufzeichnungen über die Begegnungen mit ihnen. Manche Typen fesselten so sehr seine Aufmerksamkeit, dass er sie mehrmals auf Zeichnungen porträtierte, mit manchen von ihnen verband ihn sogar enge Freundschaft. 90 Egri (wie Anm. 9) 9. 91 Siehe Anm. 25. 92 Akt eines sitzenden Knaben (Stúdia sediaceho aktu mlädenca, SNG, Inv.-Nr. O 4990); Frauenakt (Zensky akt, SNG, Inv.-Nr. O 3411). Zu diesem Bild wurde auch eine Zeichenskizze angefertigt, sie stellt in derselben Positur einen männlichen Akt dar: Studie zu einem männlichen Akt (Stúdia muzského aktu, SNG, Inv.-Nr. K 1430). 93 Unglück (Nest'astie, SNG, Inv.-Nr. O 3643). Auf eine ähnliche Weise geht er das Thema an auf dem Bild Über dem Grab (Nad hrobom, SNG, Inv.-Nr. O 3642), zu diesem Werk machte er großformatige Vorbereitungszeichnungen und Skizzen in seinem Notizbuch, die uns erhalten geblieben sind. 94 Bildnis eines toten Mädchens (Portrét mrtveho dievcat'a, SNG, Inv.-Nr. O 4936). 95 Auferweckung der Tochter von Jairus (Uzdravenie Jairovej dcéry). Die Szene stammt aus dem Neuen Testament (Mt 9,18-19 23-26; Mk 5,21-24, 35-43; Lk 8,40-42,49-56). Das Bild wurde erstmals von Zsófia Kiss-Szemán identifiziert. Siehe: Kiss­Szemán (wie Anm. 57) 316. 96 Bekanntlich erschien 1925 ein Bericht in einer evangelischen Zeitschrift der Zips über das Bild, sowie darüber, dass es in der evangelischen Kirche zu Busovce (Busóc) untergebracht wurde, wo es auch heute zu sehen ist. 97 Glatz (wie Anm. 10) 8. 98 Diese Gruppe verglich Glatz mit dem Bild Toilette von Frederic Bazil, das im Jahr 1870 entstanden war. Glatz (wie Anm. 10) 8. 99 Diese Behauptung hat er aber leider durch keinen Beweis untermauert. Glatz (wie Anm. 10) 9.

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