Barbarits Lajos: A vetés gépesítésének kezdetei és elterjedése Magyarországon (Mezőgazdaságtörténeti tanulmányok 2. Magyar Mezőgazdasági Múzeum, Budapest, 1965)

Német nyelvű összefoglaló

Verwertungskrise in Ungarn hervorgerufen. Der Landwirtschaftsverein hat Drillmaschinenausstellungen, Maschinenbesichtigungen veranstaltet, Wettbewerbe für Sämaschinentypen ausgeschrieben, die sich für gewisse Güterkategorien am besten eignen würden, und die Gesichtspunkte für die Beurteilung der Sämaschinen festgelegt. Hiedurch wollte er den Erfolg des guten Anbaus und die damit verbundene richtige Bodenbearbeitung, die Schlüsselfrage der landwirtschaftlichen Produktion, fördern. Zur Ab­wehr der Krise wurde das Anbauareal von Jahr zu Jahr vergrössert und der einseitige Getreideanbau gesteigert. Dies hemmte den Ausweg aus der Krise und war nachteilig für den Verlauf der Sämaschinenverbreitung. Durch Analyse der aus dem Jahr 1871 stammenden ersten landwirtschaft­lichen Zusammenschreibung ist es ersichtlich, dass je eine Sämaschine auf 1688,3 kat. Joch im damaligen ungarischen Gebiet entfiel. Insgesamt gab es 6293 Sämaschinen im Land, hiervon 51,8% in Trans danubien, auf 22,4% des gesamten Ackerfläche des Landes. Der Gebrauch der Sämaschi­nen in den einzelnen Gebieten, in den einzelnen Domänen oder Güter­kategorien zeigt grosse Unterschiede. Es gab schon damals offizielle Be­strebungen und individuelle Anregungen um die Versorgung der wohl­habenderen Bauernwirtschaften mit Sämaschinen zu steigern. Das Fach­ministerium, der landwirtschaftliche Fachunterricht, die Institutionen der allgemeinen Pädagogenfortbildung, die Masch inenfachabteilung des Land­wirtschaftlichen Vereins haben auf diesem Gebiet gewirkt, Die materielle Kapazität der Landwirte wurde in den letzten Jahr­zehnten des XIX. Jahrhunderts durch die Bauernbewegungen und Schnit­terstreiks für den Einkauf von Ernte- und Druschmaschinen in Anspruch genommen. Die Praxis drängte auf die Schaffung eines universellen Typs der Sämaschine, auf Konstruktionslösungen, die den agrotechnischen For­derungen und der vielseitigen Anbautechnik entsprechen. Aus dem Wett­bewerb zwischen den Kontinenten ging die Form eines gleichmässig funk­tionierenden Anschiebezylindertyps hervor, der im ebenen oder abfallen­den Gelände, im glatten oder holperigen Acker gute Arbeit leistete. Die für die amerikanische monokulturelle Landwirtschaft gebauten Sämaschi­nenkonstruktionen konnten der vielseitigen europäischen Feldwirtschaft angepasst und damit die Frage gelöst werden. Das erforderte verschiedene Veränderungen einzelner Bestandteile der Sämaschine. Die technische Entwicklung der ungarischen Landwirtschaft war in dieser Zeitperiode überaus ungleichmässig. In einzelnen Gegenden des Landes, so auch in Somogy, war der Pflugwechsel das zentrale Problem in den kleineren Wirtschaften. 18% der Güter über 100 Joche war Pacht­gut, daher nur in geringerem Masse mechanisiert. Die Benutzung der Sä­maschinen hat jedoch in der wohlhabenderen Schichten des Bauerntums, die Besitzer der in den Jahren der Agrarkrise zugrunde gegangenen Klem-

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