Barbarits Lajos: A vetés gépesítésének kezdetei és elterjedése Magyarországon (Mezőgazdaságtörténeti tanulmányok 2. Magyar Mezőgazdasági Múzeum, Budapest, 1965)

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wendet hat. Die Grossgrundbesitzer haben in den folgenden Jahrzehnten in verschiedenen Gegenden Ungarns Gerätewerkstätten eingerichtet. Die löreihigen Ugazyschen Universalsämaschinen spielten bei der Ver­breitung der Sämaschinen in Ungarn eine wichtige Rolle. Diese wurden in Wiener Neustadt hergestellt, und waren zum Aussäen verschiedenster Kulturpflanzen, Rüben, Erbsen, Weizen und Mais und auch für Kleinsamen verwendbar, nach Bedarf in der Breite und Tiefe regulierbar. Ugazy hat auch Reihensäpflüge für kleinere Wirtschaften konstruiert. Die Verbreitung der Meierhofwirtschaft spornte einen Teil der Land­wirte zur Einführung des maschinellen Anbaus an, die Maschinen kamen aber in vielen Fällen in die Rumpelkammer, weil man sie nicht entspre­chend handhaben konnte. Obwohl Franz Pethe in seinen Schriften zahllose Einwendungen gegen die Sämaschinen gemacht hat, konstruierte er selbst eine „Ungarischer Säpflug" genannte, für Kleinwirtschaften geeignete Sä­maschine. Die stets wechselnde Konjunktur des verkäuflichen Getreides und die Umwälzungen in der Struktur der Produktion haben die maschinelle Technik des Anbaus beeinflusst. Die Sämaschinen wurden meist aus dem Ausland in die Grossgüter eingeführt, hauptsächlich aus österreichischen, tschechisch-mährischen, in geringerer Zahl aus deutschen und englischen Fabriken, oder aus ihren wiener, später budapester Lagern. Dieser Pro­zess wurde beschleunigt durch die Propaganda und Praxis der Ungarischen Landwirtschaftlichen Landesvereinigung, Vertreter der Intressengemein­schaft der ungarischen Landwirte, zur Popularisierung der Maschinen und ihrer Verwendung. Eine breiter angelegte Mechanisierung war nach der bürgerlichen Revolution durch die Beseitigung der Frohnarbeit notwendig. Auch der Wettbewerb auf dem Getreidemarkt verschärfte sich durch die Entwicklung des Verkehrswesens, was sich in einer Preissenkung der Ag­rarprodukte äusserte. Die brachliegenden Felder wurden im zunehmen­dem Masse umgebrochen und in die Produktion einbezogen, was die Not­wendigkeit der Mechanisierung des Anbaues steigerte. Zur gleichen Zeit hat Wien durch seine Kreditpolitik die Entstehung einer entsprechenden maschinellen Versorgung in Ungarn behindert, ausserdem stand auch die österreichische Industriepolitik der Entwicklung der ungarischen Säma­schinenfabrikation im Wege. Die in die Gruppe Schöpf löffelsämaschinen gehörende 13reihig Garrett­Sämaschine wurde 1851 aus England importiert. Dieser Sämaschinentyp und seine Varianten waren lange Zeit ohne Konkurrenz in Ungarn im Gebrauch. Garrett-Sämaschinen wurden für verschiedenen Zwecke ge­braucht: 3—4reihig für Dibbelsaat oder mit einem Pulverkunstdünger­streuer kombiniert und lOreihig für Kleeanbau. In Ungarn hat zuerst der Herrschaftsschmied Ferdinand Bokor in der Grossczenker Maschinenwerk-

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