Barbarits Lajos: A vetés gépesítésének kezdetei és elterjedése Magyarországon (Mezőgazdaságtörténeti tanulmányok 2. Magyar Mezőgazdasági Múzeum, Budapest, 1965)
Német nyelvű összefoglaló
Die Anfänge der Mechanisierung der Saat und die Verbreitung der Sämaschinen in Ungarn Das älteste Andenken einer Drillsaatkonstruktion stammt von Beginn des 2. Jahrtausends v. u. Z.: die Abbildung des babylonischen Saatpfluges, Zwischen den Pflugsterzen war ein Saathorn befestigt, und einer der neben dem Pflug arbeitenden drei Sklaven schüttelte das Saatgut aus einem Korb in den Sätrichter. In China und in Indien waren am Saathorn abzweigende Röhren angebracht, so dass man mehrreihig anbauen konnte. Saatmaschinen, die nicht mit menschlicher Handkraft, sondern mit einem Mechanismus, mit einer Schubriegelkonstruktion das Fallen der Samen regulierten, wurden zuerst in China beim Reisanbau benutzt. In einigen Gegenden Ostasiens waren noch um die Wende vom XIX. zum XX. Jahrhundert Pflüge vom Saathorn-Typ in Gebrauch. Diese konnten sich in ihrer originalen Form in Europa nicht verbreiten. Das erste europäische Saatmaschinen-Patent wurde vom venetianischen Senat im Jahre 1566 ausgegeben. Das aus dem Jahr 1580 bekannte bolognesische Patent des Taddeo Cavallini erinnert in seinen Grundprinzipien an die Sämaschinen des XIX. Jahrhunderts. Die in den europäischen Ländern zuerst in Betrieb gestellte Sämaschine wurde von dem aus Spanien stammenden kärntischen Landwirt Locatello erfunden. Diese Sembrador genannte Sämaschine wurde im Jahre 1665 Kaiser Leopold vorgeführt, nachher wurde sie in Spanien und in England in Gebrauch genommen. Eine Reihe von englischen, französischen und deutschen Erfindern haben viele Modifizierungen an dieser Sämaschine vorgenommen. Eine selbständige, jedoch gleichartige Erfindung war Worlidges Sämaschine, deren Säkonstruktion mit einer Seiltransmission vom Laufrad angetrieben wurde. Das Behacken des Getreides war hauptsächlich in England verbreitet. Die Voraussetzung für diese Art des Anbaus war eine gleichmässige, maschinelle Reihensaat. Diese Art der Kultivierung hat die Entwicklung der Drillsämaschine gefördert. Der englische Landwirt J. Tull fasste im Jahre 1731 die damaligen Kenntnisse über die Drillsaat zusammen, und gab seine brauchbaren Ideen zur Drillsäkonstruktion bekannt. In Frankreich haben Soumille, Du Hamel, in der Schweiz Chateauvieux, in England Williamson