Für Lajos szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1986-1987 (Budapest, 1987)

TANULMÁNYOK - Nováki Gyula: Tufába vágott gabonásvermek Északkelet-Magyarországon a törökkortól az újkorig

Viele Forscher bringen die Mieten mit einer der Dreschmethoden, dem Drucken in Zusammenhang. Der Autor erwähnt jedoch viele Beispiele dafür, daß die Mieten oft mit der Getreide aufgefüllt wurden, das durch Handdreschen gewonnen wurde. Die Verbreitung des Einmietens des Getreides in Ungarn ist heute noch eine ungeklärte Frage. Die früheste schriftliche Angabe stammt aus dem Jahre 1364. Die Bestimmung der bei den Ausgrabungen erschlossenen „Mieten" aus den 10—14. Jahrhunderten ist ungewiß. Aus den erschlossenen Objekten wurde nur von den aus dem 15. Jahrhundert stammenden Mieten zweifellos festgestellt, daß sie Getreidemieten waren. In der Tabelle IV wurde das Volumen (m3 ) der hier erörterten Mieten und die Menge des Getreides (t) zusammengefaßt, die darin gelagert werden kann. Ein starker Unterschied besteht zwischen den großen Getreidemieten der Her­rengüter und Burgen, und den kleinen Mieten der Bauern, was auch die verschiede­ne Bestimmung des darin gelagerten Getreides anzeigt (Versorgung eines großen Hofes und der Soldaten, Handelsware bzw. Getreide zur Befriedigung des Bedarfes einer Familie). Der Autor befaßt sich kurz mit der Verbreitung der Getreidemieten auf fernen Gebieten und der Rückführung des Ursprunges ins Mittelalter bzw. ins Altertum. Daraus wird es ersichtlich, wie schwer es ist, die Richtlinie und die zeitliche Entwicklung der Verbreitung festzulegen. Zum Schluß hebt er zwei Analogien hervor, die auch für die Verwendung der Getreidemieten in NO-Ungarn gute Beispiele sind, ein Gemälde aus dem 15—16. Jahrhundert in Siena und die heute noch bestehenden Getreidemieten von Dubrovnik aus dem 16. Jahrhundert.

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