Für Lajos szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1984-1985 (Budapest, 1985)
Fülöp Éva: Halgazdálkodás a tata-gesztesi Esterházy-uradalomban az 1740-es években
schaftsgut mit den Fischern von Komárom (Komorn) und Győr (Raab) in Verbindung. Die aus den Teichwirtschaften stammenden Geldeinnahmen der Domänen wurden allmählich immer bedeutender neben dem als wichtigste Einnahmequelle geltenden Getreide — und Holzverkauf und neben dem Wein-, Bier- und Schnapsverkauf. Unter der Mitwirkung des — bis zu seinem Tode im Jahre 1765 an der Spitze der Herrschaftsgüter stehenden — Ferenc Balogh und mit der Anwendung der Erfahrungen der Domäne von Tata—Gesztes, wurde auch die Fischwirtschaft der Esterhazy-Domäne von Pápa errichtet. Vom Gesichtspunkt der Landwirtschaft des XVIII. Jahrhunderts aus ist die in unserem Artikel behandelte Fischzucht von Tata—Gesztes der Esterházys deshalb bedeutend, weil künstliche Fischzucht in ähnlichem Masstabe, in unserem, damals an natürlichen Gewässern noch reichen Landes, sich an wenigen Orten entwickelte. Die Fischwirtschaft der erwähnten Herrschaftsgüter zeigt eine gewisse Diskrepanz, die von dem gleichzeitigen Bestehen der damals in Gang kommenden landwirtschaftlichen Entwicklung und der alten Bräuche entspringt (die gleichzeitige Verwendung der Fron- und Lohnarbeit beim Abfischen der Teiche; das fachgemäss ausgebaute Teichnetz gegenüber dem völligen Mangel der künstlichen Fütterung der Fische etc.).