Takács Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1973-1974 (Budapest, 1975)

Berechnung der Wirtschaftlichkeit in der Entwicklungsgeschichte der mechanisierten Getreideernte

trachtete zuerst den Mangel an Arbeitskräften, sodann die steigenden Arbeitslöhne, schliesslich die Streikbewegungen der landwirtschaftlichen Arbeiterschaft mit der mechanischen Ernte auszugleichen. In der kapitalsarmen Periode der landwirtschaftlichen Produktion hat sich ein Grossteil der Produktionskosten - bei der Handernte - auf die wenigen Wochen der Einbringung konzentriert. Durch Inarbeitstellung der Erntemaschine wurde die Verteilung der Kosten - durch die mehrjährige Amortisationsmöglichkeit - wirtschaftlicher und dadurch auch einer rationaleren Geldwirtschaft der Weg geöffnet. Der beschleunigte interkontinentale Wettbewerb auf dem Getreidemarkt anfangs des XX. Jahrhunderts regte die Mechanisierung der Ernte wirkungsvoll an, obwohl der Ausnutzungsgrad der Maschinen in den europaischen Getreidelandern weit hinter den ahnlichen Maschinen der amerika­nischen Monokultur zurückstehen. Die vichtigsten Kennzeichen des wirtschaftlichen Betriebes der heutigen, modernen Vollerntema­schinen sind: 1. minimaler Bedarf an menschlicher Arbeitskraft, 2. maximale Ausnützung der kurzen Erntezeit, 3. anstelle der 16—17%-igen funktionalen Ausnützung der tierischen Zugkraft eine 56,6%-ige Nutzleistung der Motor-Pferdestarke, 4. Im Vergleich zur Handernte, die zehnfache Verminderung des Kornverlustes.

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