Wellmann Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1971-1972 (Budapest, 1973)

Hupfauer, Max: Geschicht e der Elektrifizierung der deutschen Landwirtschaft

Dank dem gemeinsamen Bemühen aller interessierten Kreise waren bis zum Jahre 1928 73,6 v. H. der landwirtschaftlichen Betriebe an ein Stromnetz angeschlossen. Der Stromverbrauch wurde mit rund 33 kWh je Hektar Anbau­fläche und mit rund 400 kWh je Betrieb und Jahr ermittelt. Nach der Sta­tistik des Verbandes der Deutschen Elektrizitätswerke betrug im Jahre 1928 der Anschluß wert aller in der deutschen Landwirtschaft installierten Motoren, Geräte und Lampen mehr als 4 Millionen KW, wozu über 1 Million Motoren, fast 1 Million Koch- und Hausgeräte, nahezu 9000 Elektrodämpfer und über 9000 Melkanlagen, sowie 4000 Heißwasserspeicher und 400 Feldberegnungsan­Abb. 6. Milchkammer mit elektrischem Antrieb lagen zählten. Rund 64 v. H. des gesamten Stromverbrauches entfielen auf Kraftstrom, etwa 32 v. H. auf Lichtstrom für Beleuchtung und Kleingeräte und rund 5 v. H. dienten der Elektrowärme. Zur weiteren Förderung der Stromabnahme wurden sog. Elektrodörfer in verschiedenen Gebieten des Reiches geschaffen. Stromversorgungsunter­nehmen und Elektroindustrie unterstützten diese vom Reichskuratorium für Technik in der Landwirtschaft führend betreute Aktion durch Herabsetzung der Tarife insbesondere für Speicherstrom und Bereitstellung von Elektrogerä­ten. Dabei wurde vor allem auf die Ausnützung des Nachtstromes durch Futter­dämpfer und Heißwasserspeicher, sowie den Einsatz von Elektroherden in den Mittagsstunden, Wert gelegt. Es ergaben sich Stromverbrauchssteigerungen vom 4- bis zum lOfachen des üblichen Durchschnitts und eine fühlbare Aus­lastung der Ortsnetze. Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Rückblick in eine elektro­technische Fachzeitung, woraus hervorgeht, daß die Darbietung mechanischer

Next

/
Oldalképek
Tartalom