Wellmann Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1971-1972 (Budapest, 1973)

Hupfauer, Max: Geschicht e der Elektrifizierung der deutschen Landwirtschaft

während über 2000 Dampfpflugsätze in der Landwirtschaft arbeiteten. Beide Systeme wurden von dieser Zeit an, etwa um 1910, nach und nach durch Motcrpflüge und später durch Traktoren abgelöst. Mehr Erfolg war der Anwendung elektrischer Energie für die Beleuchtung in landwirtschaftlichen Betrieben beschieden. Sie kam ebenfalls im letzten Viertel des vorigen Jahrhunderts mit der Errichtung von Kleinkraftanlagen, meist mit Wasserkraft oder von Verbrennungsmotoren betrieben, in Gang. Da die notwendigen Energiemengen wesentlich geringer waren als beim Elek­tropflügen, konnte man auch mit Kleinaggregaten vielfach gleichzeitig mehrere Abb. 1. Maschinenaggregat für Elektropflügen Betriebe versorgen. Gewisse Schwierigkeiten bereitete allerdings die Ver­teilung, da es sich bei dieser elektrischen Energie um Gleichstrom handelte, der nicht hochtransformiert werden konnte und deshalb auf längeren Leitun­gen einen merklichen Spannungsabfall erlitt. Außerdem waren die Gleich­stromerzeugungsanlagen bei Belastungsschwankungen ebenfalls spannungsemp­findlich. Natürlich versuchte man sogleich neben der Energie für die Beleuch­tung diese auch für den Antrieb von Motoren zu verwenden. Dies gelang auch in gewissem Umfang, soferne genügend leistungsfähige Stromerzeuger zur Verfügung standen, aber auch dann mußte man mit den unangenehmen Erscheinungen von Spannungsschwankungen bei wechselnder Belastung rechnen. Während diese bei den Lichtanlagen nur einen Wechsel in der Helligkeit verur­sachten, bestand bei den Motoren mit dem Absinken der Spannung die Gefahr der Überlastung und damit erheblicher Schäden. Natürlich versuchte man

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