Wellmann Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1971-1972 (Budapest, 1973)

Kramarik, Jaroslav: Die geographische Verbreitung der Arl in Böhmen und Mähren und ihre kulturhistorische Bedeutung

LESERs eine große Bedeutung, der noch einmal alle bisherigen Dokumente über die Ackergeräte in den böhmischen Ländern überprüfte und sie mit ähn­lichen Formen aus der weiten und breiten Umgebung verglich. 7 Einen wert­vollen Beitrag bedeuten die Arbeiten weiterer ausländischer Forscher, beson­ders die von B. BRATANlC 8 und A.G. HAUDRICOURT und M. JEAN-BRUN­HES DELAMARRE. 9 Aber all diesen Abhandlungen und synthetischen Ansichten vor dem zweiten Weltkrieg und vielen auch nachher fehlte es an genügendem Mate­rial; Schlüsse wurden mehr oder weniger aufgrund einiger Dokumente ge­zogen, und zwar manchmal aufgrund solcher, welche nicht zu den besten Quellen gehörten. Erst nach dem zweiten Weltkrieg traten die tschechischen Forscher — Agronomen. Archäologen. Historiker, Ethnographen •— zur systematischen Arbeit über die böhmischen Ackergeräte heran, und ihre Forschungen brach­ten bis zum heutigen Tage viele neue Erkenntnisse. 10 SACH führte seine Karte der tschechischen Arle aufgrund von Doku­menten aus Museensammlungen aus, die genau bestimmt und lokalisiert wa­ren, dann aufgrund der Ergebnisse der eigenen Terrainuntersuchung und der Forschungen weiterer Forscher, sowie aufgrund einer Fragebogenaktion, die von ihm auf dem Gebiet Böhmens und Mährens in den Jahren 1956 und 1957 durchgeführt und gewertet wurde. Als weiteres Material dienten F. SACH die äl­testen Verzeichnisse landwirtschaftlichen Gerätes oder lokalisierte Erwähnun­gen über dasselbe, ferner Inventarverzeichnisse von Grundbüchern und In­ventaren aus dem 16. und 17. Jahrhundert und aus jüngerer Zeit, die entweder durch eigenes Studium gewonnen oder von Arbeiten anderer Autoren über­nommen wurden, ferner Daten der sogenannten Abschätzungselaborate des Stabilkatasters (aus den 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts) von 1650 böhmischen und mährischen Dörfern. Daraus folgt, daß SACHs Karte das Ergebnis des Studiums eines riesigen Materials ist, wobei eine jede Quelle seine ^Entstehung und Verbreitung des Pfluges. Münster i. W. 1931. SNesto o starosti pluga kod Slavena. Zbornik Radova Filozofskog Fakulteta Sveucilista u Zagrebu. 2: 1953. 277—305. ^L'homme et la charrue à travers le monde. Paris 1955. WSACH, F.: Radio a pluh na území Ceskoslovenska, I. In: Vèdecké prâce Zemé­dëlského Muzea v Praze, 1961. 25—155. — K vyvoji slovenského orebního náfadi na základe matériám z muzejních sbírek. Ceskoslovenska Etnografie 10: 1962. 217—239. — Soustava oradel starého svëta a zafazení náfadi z území Ceskoslovenska. In: Vëdecké prâce vfzkumnfch ustavû zemêdëlskfch. 1963. 173—231. — Proposal for the Classification of Pre-industrial Tilling Implements. Praha 1966. — BERANOVÁ, M. Pocátek pluhu na území CSR. Archeologické Rozhledy 10: 1958. 324—330. — PETRÁN, J. Zemedelská vyroba v Cechách v druhé polovinë 16. a pocatkem 17. stolen'. Acta Universitatis Carolinae, Philosophica et Historica, Monographia V. Praha 1963. — MlKA, A. Poddanf lid v prvni polovinë 16. stoleti. Praha 1960. — KRA­MARÍK. J. Pluzice v jihozápadních Cechách. Cesky Lid 47: 1960. 62—58; Dva typy starého zemëdëlského náfadi a jejich severní hranice v Posumaví. Agrikultúra 2: 1963. 41—54; Pfispëvek k historii ceskych rádel. Cesky Lid 52: 1965. 321—332; Etno­grafická problematika stycného území dvou typű rádel na rozhraní stfedních a zá­padních Cech. Národopisny Vëstnik Ceskoslovenskf II (XXXV) : 1967. 43—64. — STP^NEK. L. Hák v Orlickych horách. Historie a Musejnictví 29: 1956. 137—150. — STASTNY, J. K. otázce vyvoje oradel na Va^ssku. Cesky Lid 45: 1958. 57—64. — KUNZ, L. Staré zemëdëlstvi na Valassku. Valaèsko 4: 1955. 14—23. — VAREKA, J. Zerrëdëlské techniky na Valassku. Ceskf Lid 1951. 255—259.

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