Technikatörténeti szemle 17. (1988-89)

TANULMÁNYOK - Tóth Béla: Zeit der neuen Initiative und Entwicklung in der ungarischen Lederindustrie (1918–38)

Mechanisierung erkennend haben die größeren Gerbereien ihre Werkstätte mit Maschinen ausgerüstet. Diese waren zum überwiegenden Teil Erzeugnisse aus­ländischer Maschinenfabriken (Moenus, Macheggi, Rizzi, Turner, Svit, usw.), doch hat hierzulande auch die Maschinenfabrik Sopiana is Pees begonnen Einrichtungen für die Ledererzeugung herzustellen. Die frühere handwerkliche Herstellung des Leders wurde durch die mechanische Bearbeitung ersetzt, die durch die für die Ledererzeugung konstruierten Spezialmaschinen ermöglicht wurde. Solche waren die Maschineneinrichtungen für Entwollen, Entfleischen 3. Lederzurichtung mit der Trockenanlage (mit Luftschlauch), Bandspalten, Falzen, Abwelken, Stollen, Narben, Farbs­pritzen, Satinieren, Auswalzen, Flächenmesse, usw. Darüber hinaus wurden die unbeweglichen Lohgruben immer mehr durch den elektrisch angetriebe­nen Drehfaß und Haspel ersetzt, wodurch sich die früher statische Gerbung in eine dynamische Operation umgewandelt hat. Es war eine weitere Mechani­sierung die Verwendung der Extrahierung und Eindampfung des Gerbmittels zwecks Herstellung Pflanzenextrakte, sowie die Entwicklung der für eine wich­tige Operation der Erzeugung, die Ledertrocknung benutzten verschiedenen Trocknungsanlagen (Tunnel-, Walzen-, Glasplatten-, Strahlungstrockner, usw.l Infolge der beschriebenen chemischen und mechanischen Entwicklung wurde die Feststellung mit vollem Recht, allgemein, wonach sich die frühere handwerkliche Gerberei in eine mechanisierte, großbetriebliche Ledererzeugung im Sinne der chemischen Industrie umgewandelt hat.

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