Technikatörténeti szemle 10. (1978)

A MÉRÉS ÉS A MÉRTÉKEK AZ EMBER MŰVELŐDÉSÉBEN című konferencián Budapesten, 1976. április 27–30-án elhangzott előadások II. - Witthöft, H.: Új távlatok a történeti metrológiában

menhang vor allem Herkov, Hocquet, Iwata, Kiss, Kazimir, Petrovic, Pfeiffer, Spiegier und Tucci 3. Vgl. Edward Grant, Physical Science in the Middle Ages, New York 1971 (Wiley History of Science Series), S. 1 ff. 4. Elisabeth Nau, Epochen der Geldgeschichte, Stuttgart 1972, S. 46. Kölner Denare wogen um die Mitte des 11. Jhs. am häufigsten zwischen 1,124 g und 1,470 g (ebd.) 5. v. Schrötter, Wörterbuch der Münzkunde, Berlin 1930, S. 41 f. 6. A. Luschin v. Ebengreuth, Allgemeine Münzkunde und Geldgeschichte, München Berlin 1926, S. 161 7. Vgl. zu diesen Überlegungen Harald Witthöft, Waren, Waagen und Normgewicht auf den hansischen Routen bis zum 16. Jahrhundert, in: Blätter für Deutsche Landesgeschichte, 1976, S. 184 ff. 8. Vgl. die Erörterungen von Karl Lamprecht, Deutsches Wirtschaftsleben im Mittelalter, Bd. 2, Leipzig 1885, S. 3—16, S. 481—512. Er spricht von „vielfach sinnlichen, speciell sinnbildlichen Maßbestimmungen", aber auch davon, daß schon seit der zweiten Hälfte des 12. Jhs. „diese verhältnismäßig immer noch konkrete Ausdrucksweise durch eine rein rechnungsmäßig abstrakte" ersetzt wurde (S. 494) 9. Vgl. z. B. Arnold Möller (d. Jung.), Neu-Kauffmannisch Rechenbuch Oder Sei. Arnold Möllers, Rechenmeister zu Lübeck Güldener Lehrschatz Lübeck 1687 (4. Aufl.) 10. Beschäftigt man sich mit den gebräuchlichen Gewichtsrelationen, mit deren Hilfe die Grundeinheiten verschiedener Städte in Beziehung gesetzt wurden, dann zeigt sich z. B. im Mederschen Handelsbuch für die verschiedenen Um­rechnungsarten zwischen dem „Antorf pfundt" und dem „Nürnberger pfundt" (vgl. Kellenbenz, S. 211, S. 218) eine Differenz von 0,5% — dieselbe Spanne, die Nachwägungen im Jahre 1870 für in Wien aufbewahrte Eichnormale Kölner Gewichts ergaben (0,577 g) (vgl. Harald Witthöft, Umrisse einer historischen Metrologie zum Nutzen der wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Forschung. Maß und Gewicht in Stadt und Land Lüneburg, im Hanseraum und im Kur­fürstentum/Königreich Hannover vom 13. bis zum 19. Jahrhundert (Veröff. d. Max-Planck-Instituts f. Geschichte, Bd. 60), Göttingen 1978 (im Druck), Kap. II. 7. 4.). Zieht man diese Fakten in Betracht, dann zeichnet sich die Möglichkeit ab, daß die Präzision der überlieferten Eichnormale u. U. auch mit den Handels- und Rechenbräuchen in Verbindung gebracht und nicht allein nach technisch-handwerklichen Kriterien beurteilt werden muß. So gese­hen waren die beiden Wiener 2-Mark-Stücke Kölner Gewichts außerordentlich exakte Prüfstücke für die durch die rechnerischen Relationen der Praxis ein­geräumte „Ungenauigkeits"-Marge (Zu dem Eichvorgang von 1870 auch Bruno Kisch, Scales and Weights (Yale Studies in the History of Science and Medi­: eine 1), New Häven/London 1966 (2. Aufl.), S. 9) 11. Vgl. z. B. Bruno Kisch, Gewichte- und Waagemacher im alten Köln (Veröff. d. Köln. Geschichtsvereins Bd. 23), Köln 1960, S. 160 für das Jahr 1603. Für das 14. Jh. siehe L. EnnenjG. Eckertz (Hg.), Quellen zur Geschichte der Stadt Köln, Bd. 1, Köln 1860, S. 93

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