Technikatörténeti szemle 9. (1977)

A MÉRÉS ÉS A MÉRTÉK AZ EMBERI MŰVELŐDÉSBEN című konferencián Budapesten 1976. április 27–30-án elhangzott előadások I. rész - Hauser, W.–Klages, H.: A Physikalisch-technisches Reichsanstalt metrológiai feladatai

chaniker war zu verbessern — dieses Problem war durch Initatiativen von tech­nischen Verbänden und Gelehrten inzwischen gelöst worden —, sondern die Organisationsform und Arbeitsweise der experimentellen Forschung selbst. Die Grundvorstellung des nun konzipierten Institutes stammt von Werner von Sie­mens, der schon 1873 Mitglied der Kommission zur Gründung des mechanischen Institutes gewesen war und auch wieder der Kommission von 1882 angehörte. Auch dieses Konzept machte infolge der raschen Entwicklung von Physik und Technik und der sich damit ändernden Vorstellungen von den Aufgaben des Institutes bis zu seiner Verwirklichung noch Wandlungen durch. Zunächst war ein staatliches Institut für reine und für angewandte ex­perimentelle Forschung mit Schwerpunkt auf ihre industrielle Verwendbarkeit geplant. Siemens hatte klar erkannt, daß die an den Universitäten, in den La­boratorien der neu entstandenen Fabriken und von Privatgelehrten meist mit geringen Mitteln und nebenberuflich betriebene experimentelle Forschung nicht mehr in der Lage war, die zukünftigen Aufgaben zu bewältigen. Darum for­derte er ein staatliches Institut, in dem Wissenschaftler frei von Lehrverpflich­tungen und unabhängig von privatwirtschaftlichen Zielsetzungen arbeiten konn­ten. In dem Votum, das der 1883 von der Kommission herausgegebenen Denk­schrift (6) angefügt war, schreibt er: „Es ist zu befürchten, ... daß wir uns auch künftig nicht mehr an der Spitze des wissenschaftlichen Fortschritts erhalten können, wenn der­selbe nicht auch bei uns durch staatliche Organisationen unterstützt wird. Solche Organisationen hätten den doppelten Zweck zu erfüllen, die na­turwissenschaftliche Forschung überhaupt zu fördern und die Industrie durch Lösung der naturwissenschaftlich-technischen Probleme und Fra­gen, die ihre Entwicklung wesentlich bedingen, Zu unterstützen." Der Staat muß organisatorisch dafür sorgen, „daß die für die schnelle Entwicklung der physikalisch-mechanischen Industriezweige notwendigen Experimentaluntersuchungen durch die be­rufensten Kräfte mit staatlichen Mitteln im allgemeinen Interesse und zum Nutzen Aller durchgeführt werden." (7) Die zentrale Bedeutung der Wissenschaft für die wirtschaftliche Entwicklung ist hier klar erkannt, die heutzutage verlangte staatliche Innovationspolitik also schon 1883 von Siemens gefordert worden. Neben der reinen und der pro­duktionsorientierten Forschung sollte das Institut auch Untersuchungen über elektrische Maßeinheiten durchführen. Für den Arbeitsplan werden in der Denkschrift u.a. folgende Gesichts­punkte angegeben: 1. In erster Stelle unternimmt oder organisiert das Institut solche für die Sicherung und Förderung der wissenschaftlichen Forschung und der mit ihr eng verbundenen Technik wichtige experimentelle Untersuchungen und Messungsreihen, welche von Seiten einzelner wissenschaftlicher Män-

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