A Közlekedési Múzeum Évkönyve 11. 1996-1998 (1999)

IV. RÉSZ 407 - Előzetes közlemények és rövid tartalmi összefoglaló a Közlekedési Múzeum XI. Évkönyvéhez (magyar, angol, német nyelven) 429

Pál Hüttl Vorveröffentlichungen und kurze inhaltliche Zusammenfassung zum Jahrbuch XI des verkehrsmuseums Das erste Jahrbuch des Verkehrsmuseums wurde 1971 zur Ehre des 75. Jubileums der Gründung des Museums ausgegeben. Im Vorwort schrieb Dr.György Csanádi, Akademiker, Minister für Verkehr und Postwesen wie folgt: "Das erste Jahrbuch des Museums, das im Jahre des 75. Jubiläums zu den Händen des Lesers gelang, ist eine Namenskarte, und zwar von so einer Institution, die die wertvolle Traditionen eines dreiviertel Jahrhunderts treu aufbewahrte, aber heute schon viel mehr ist, als das alte Museum." In der "Begrüssung" von unserem Jubiläumsjahrbuch (Ausgabe XI) schreibt Kálmán Katona, Minister für Transport, Kommunikation und Wasserwesen: "Ich bin von Stolz und Freude erfüllt, dass ich im XI. Jahrbuch das 100jährige Verkehrsmuseum als Minister begrüssen kann. In Kenntnis dieser 100 Jahre kann ich es getrost behaupten, dass die Gründer eine gute Entscheidung getroffen hatten, als sie diese Sammlung, die die Denkmäler des ungarischen Verkehrswesens auf eine würdige Art aufbewahrt, zustandebrachten. Die Nachfolger, die Museologen der Gegenwart pflegen nicht nur die Traditionen und die Werte des ältesten ungarischen, technischen Museums, sondern sie entwickeln auch ununterbrochen diese einmalig interessante und sehenswerte Sammlung. So kann heute das Verkehrsmuseum - am Tage des Zentenariums der Eröffnung - das Flaggschiff der technischen Muséologie und der Denkmalaufbewahrung sein." Die Publikation des XI. Jahrbuches hat eine besondere Bedeutung. Die Tore des Museums wurden am 1. Mai, 1899 für das Publikum geöffnet. Die Sammlung des Mueums war schon im Zeitpunkt der Eröffnung bedeutend. Im Laufe der Jahre hatte diese Sammlung ständig zugenommen und bis dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges konnte eine, auch international anerkannte Sammlung aufgeforscht und vorgestellt werden, die die Verkehrstechnik ihrer Zeit und die Entwicklung des ungarischen Verkehrs treu widerspiegelt. In dieser Zeitperiode, die beinahe ein halbes Zahrhundert lang dauerte, äusserte sich die Tätigkeit des Museums hauptsächlich in der Vorführung einer grossangelegten und immer vielbesuchten Austeilung. Zur Forschung und Bearbeitung, kulturellen Bildung, Bewahrung des Bestandes und Restaurierung war weder das Geld, noch der Personalbestand zur Verfügung gestanden. Trotzdem hat das Verkehrsmuseum auch in dieser Zeit eine wichtige Aufgabe hinsichtlich der Verbreitung der technischen Kultur und der Aufbewahrung des wertvollen verkehrsgeschichtlichen Materiales erfüllt. Nach Behebung der durch den zweiten Weltkrieg verursachten Zerstörungen öffnete das Museum seine Tore in einer neuen organisatorischen Form am 2. April, 1966. Als Ergebnis des Pflichteifers und der Berufung der Mitarbeiter bzw. der Organisierung der verkehrshistorischen Forschungsarbeit ist die Stückzahl der musealen Sammlungen ständig zugenommen. Die ständigen und die in zunehmender Zahl organisierten ästhetischen, zeitweiligen Ausstellungen lockten Hunderttausende von Besuchern in das Museum. Über diese Ergebnisse berichten die nach dem 1971 herausgegebenen ersten Jahresbuch zwei- oder dreijährlich veröffentlichten (1974, 1977, 1979, 1981, 1983, 1985, 1987, 1994, 1996) Jahresbücher. In der Einleitung von diesem jubilaren XI. Jahrbuch gedenken wir der grossen Bestrebungen hinsichtlich der Gründung von Museen und der Tätigkeit des Verkehrsmuseums in den letzten drei Jahren. 445

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