A Közlekedési Múzeum Évkönyve 10. 1896-1996 (1996)

V. RÉSZ • A Közlekedési Múzeum filiáléi 317 - Rövid tartalmi összefoglaló, előzetes közlemények (magyar, angol, német nyelven) 363

Im nächsten Studienteil stellen sie das ungarische Bildungssystem für Restauratoren dar. Danach wird über die im Verkehrsmuseum ausgeführten Aufgaben der Restauratoren, über die Gestaltung derer Arbeitsplätze und Ausstattung mit Werkzeugen berichtet. Die der Rettung und langzeitlichen Bewahrung von Kunstgegenständen dienende Arbeit wird in drei Phasen realisiert: in der Forschung, in der Bestimmung der Aufgaben aufgrund der Forschung und in der Verwirklichung. Die Forschung, die Aufgabenfestlegung sowie die bei der Restauration angewandte Technologie und die Bezeichnung der Materialien wird in einer Dokumentation über Restaurationen festgehalten. Als Beispiel wird die Restauration des Motorrads Typ Manfréd Weiss 250 angeführt, worüber in aller Ausführlichkeit eine Dokumentation angefertigt wurde. Zum Schluß wird über die im Verkehrsmuseum geschaffenen Lagerungsformen und dann über die Beziehungen mit den Partnermuseen berichtet. V. TEIL Die Filialen des Verkehrsmuseums Dr. Erzsébet Szentpéteri Kócziánné: "Das Wagenmuseum in Parád". Die erste Filiale des Verkehrsmuseums, das Wagenmuseum in Parád wurde am 25. August 1971 im "Feststall" eröffnet. Dieses Museum hat als erstes das Prinzip des "lebenden Museums" verwirklicht, indem der Besucher in einem Gebäudeblock die Hengste der Pferdezuchtaufsicht des Landes und in fünf Ausstellungssälen die Entwicklungsgeschichte der bespannten Fahrzeuge von der Zeit vor dem Erscheinen der Räderfahrzeuge bis zur Zeit der Karossen betrachten kann. Neben den Galawagen des Parlaments und den Karossen von Esztergom kann man in der Ausstellung die verschiedenen Typen von offenen und geschlossenen Kutschen, Fahrer- und Jagdkutschen, außerdem Mittel, Einrichtungen und Werkzeuge der Kutschenbauindustrie sowie Modelle, die originale Landwirtschaftswagen ersetzen, antreffen. Miklós Merczi: " Das Untergrundbahn-Museum". Am Deák Platz im Knotenpunkt der U­Bahn, wo ein Abschnitt der Milliennium-Untergrundbahn vom Verkehr stillgelegt wurde, feierte am 28. Oktober 1975 das Untergrundbahn-Museum seine Eröffnung, das neben der fachlichen Aufsicht des Verkehrsmuseums vom BKV (Budapester Nahverkehrsunternehmen) unterhalten wird. Die Besucher können neben der Besichtigung von vier original holzverkleideten beziehungsweise metallbeplankten Wagen ein authentisches Bild vom Bau der ersten Untergrundbahn des Kontinentes erhalten. Originalgegenstände, Modelle, Dokumente und Landkarten stellen die Entwicklungsgeschichte der Untergrundbahn dar. Szász Tamás: "Die Museumbahn in Nagycenk und die Freilichtaus-stellung der Fahrzeuge von kleinen Eisenbahnen". Der Autor berichtet nach einer kurzen Zusammenfassung der Geschichte von den Kleinbahnen in Ungarn über die 4 km lange Strecke der Kleinbahn, die von Fertöboz ausgehend, die Fahrgäste bis zur Station am Schloß von Nagycenk befördert. Auf der Freilichtausstellung der Fahrzeuge von Kleinbahnen können im Lande im Originalzustand die zu verschiedenen Zwecken auf Schmalspuren betriebenen Schlepp­und Triebfahrzeuge besichtigt werden. Über die Lokomotiven der 1000 mm, 760 mm und 600 mm breiten Spur sowie die ausgestellten Wagen können wir in der Studie eine ausführliche Darlegung lesen. 397

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