Hausner Gábor szerk.: A Hadtörténeti Múzeum Értesítője = Acta Musei Militaris in Hungaria. 9. (Budapest, 2007)
ÉRTEKEZÉSEK, TANULMÁNYOK - SÜLI ATTILA: Egy litográfia és háttere: Zalatna. 1848. október 23-24.
A LITHOGRAPH AND ITS BACKGROUND: ZALATNA, 23-24 OCTOBER 1848 The Hungarian Military History Museum's Collection of Graphic Arts preserves a rather interesting lithograph titled „The Massacre of Runaways from Zalatna in the Fields of Preszaka." The picture depicts a sad event of the 1848-1849 Revolution and War of Independence: on 23-24 October 1848, the enraged Romanian rebels slaughtered the defenceless civilian population of Zalatna. In the study, the author introduces the history of the Romanian movements in the Ore (Apuseni) Mountains in Transylvania; the reception of the laws of April 1848 and the unification of Transylvania with Hungary in the mining district populated predominantly by Romanians; the history of the National Guard in Zalatna; and the relations of Zalatna, a mining town populated mostly by Hungarians, with the surrounding Romanian villages. The author discusses the events of the two crucial days in detail, and assesses the personal responsibility of the leaders, too. The study also gives an account of the opinions of the eyewitnesses of the period and the historians of the succeeding generations. EINE LITOGRAPHIE UND IHRER HINTERGRUND: ZALATNA AM 23-24. OKTOBER 1848. In der Sammlung der bildenden Künste des Ungarischen Heeresgeschichtlichen Museums wird eine recht interessante Lithographie aufbewahrt: „Das Ermorden der Flüchtlinge aus Zalatna (Klein-Schlatten, heute Zlatna, Rumänien) in der Feldmark von Preszaka." Die Darstellung bewahrt eines der traurigen Ereignisse des Freiheitskampfes von 1848-1849 für die späteren Generationen. Am 23-24. Oktober 1848 metzelten die wütenden rumänischen Aufständischen die schutzlose Zivilbevölkerung von Zalatna nieder. Der Aufsatz stellt die Geschichte der rumänischen Bewegungen in den siebenbürgischen Erzgebirge, sowie den Empfang der Aprilgesetze von 1848 und der Unionsgesetze für Siebenbürgen auf dem Bergbaugebiet, das mehrheitlich von rumänischer Bevölkerung bewohnt wurde dar. Weiterhin wird Geschichte der Bürgerwehr von Zalatna, und das Verhältnis zwischen der mehrheitlich von ungarischer Bevölkerung bewohnte Bergbaustadt und der rumänischen Dörfer in der Umgebung auch dargestellt. Die Ereignisse der kritischen zwei Tage werden besonders detailliert behandelt, und die Verantwortung der einzelnen leitenden Persönlichkeiten wird gewertet. Am Endes des Aufsatzes können wir uns selbst ein Bild machen darüber, wie die zeitgenössischen Augenzeugen und wie die späteren Geschichtsschreiber die Ereignisse bewerteten.