Hausner Gábor - Kincses Katalin Mária - Veszprémy László szerk.: A Hadtörténeti Múzeum Értesítője = Acta Musei Militaris in Hungaria. 5. (Budapest, 2002)

TANULMÁNYOK - SALLAY GERGELY: "Az érem művészet aprópénze. "Propaganda az Osztrák-Magyar Monarchia világháborús numizmatikájában

among the nationalities of the Monarchy, a device of which was the reformation of the system of symbols appearing also on decorations. Wartime awards by far outnumbered those of peacetime. In the case of both military alliances in opposition, the revival of the international 'trade of decorations' can be observed, which was caused by the extended nature of the war and the soldiers of many nations fighting together in certain units. Commemorative medals, plaques and badges, a great many of which had been produced in different versions, also were the mediators of propaganda. These were often made to the same design, with minor changes. Satirical medals and badges represent a special category. Commemorative medals and (civil) badges, particularly at the first stage of the war, advertised the invincibility of the Central Powers and played a significant part in fields of war charity. Military formation badges not only expressed the esprit de corps, they also had political and propaganda roles. This was rendered possible by their set of symbols, including old and new national emblems and military symbols in general. Occasional badges, like the ones for Christmas, were also made for soldiers. The production of the badges took place at different firms in Vienna and Budapest; they could easily be obtained and were collected already during the war. „DAS KLEINGELD DER NUMISMATIK." PROPAGANDA IN DER NUMISMATIK DER ÖSTERRECHISCH-UNGARISCHEN MONARCHIE WÄHREND DES ERSTEN WELTKRIEGES Die Vielfältigkeit der österreichisch-ungarischen Propaganda im Ersten Weltkrieg beweisen auch die Denkmäler der Numismatik im Bezug des Krieges. Die Studie bearbeitet das gegen­ständliche Material der Numismatischer Sammlung im Heeresgeschichtlichen Museum. Das österreichisch-ungarische Auszeichnungssystem veränderte sich wesentlich durch Aus­wirkungen kämpferischer Geschehnisse und deren Folgen im Hinterland. Die zugenommenen Ansprüche auf Belohnungen führten zur Ergänzung der Grundregeln und zur Gründung neuer Verdienstszeichnungen. Zur Anerkennung der Verdienste auf dem Kampfschauplatz wurden zahlreiche Änderungen auf dem Äußere der Auszeichnengen eingeführt, um ihren militärischen Charakter hervorzuheben. Als Karls I. (IV.) zur Macht kam, versuchte man die nationale Auseinandersetzungen zwischen den Nationen mit der Umgestaltung des Symbolsystems zu beseitigen. Während des Krieges stieg die Anzahl de Verleihungen im Vergleich mit Friedenszeiten aufs Vielfache. Bei den beiden gegnerischen militärischen Bündnissen kann man die Belebung des „Auszeich­nungshandelns" zwischen den Nationen, das mit der Ausbreitung des Krieges und wegen des Kampfes in gleichen Kampfverbänden erforderlich wurde. Als Mittel der Propaganda gelten auch die Medaillen, Plaketten und Abzeichen von größerer Zahl und zahlreichen Variationen. Diese wurden oft auf Grund gleicher Pläne nur mit winzigen Änderungen angefertigt. Eine besondere Kategorie bildete die Gruppe der Spotmedaillen und Spotabzeichen. Die Medaillen und (zivile) Abzeichen - besonders am Anfang des Krieges - verkündigten die Unbesiegbarkeit der Zentral mächte, und bekamen bedeutsame Aufgaben im Bereich der Wohltätigkeit und Kriegshilfe. Die militärischen Einheitsabzeichen durchfüllten neben der Bezeichnung der Zusammengehörigkeit auch ein politische und popularisierende Rolle. Es wurden gelegentlich - z. B. zum Weichnachten - Abzeichen für die Soldaten angefertigt. Die Herstellung der Abzeichen erfolgte bei zahlreichen Firmen in Budapest und Wien, die Besorgung war einfach, das Sammeln der Abzeichen begann bereits während des Krieges.

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