Hetés Tibor - Makai Ágnes szerk.: A Hadtörténeti Múzeum Értesítője 2. (Budapest, 1987)

KÖRÖMl JOACHIM: Miről vallanak a tábori levelezőlapok?

JOACHIM KÖRÖMI WORÜBER ERZÄHLEN DIE FELDPOSTKARTEN? Zusammenfassung Nach der Matura waren die ersten Ab­solventenschüler des um die Jahrhun­dertwende gegründeten Staatlichen Hauptgymnasiums im III. Budapester Bezirk als Soldaten an Kriegsschau­plätzen des Ersten Weltkrieges einge­setzt. Es war ein schönes Beispiel der Zusammengehörigkeit, dass ein Teil der ehemaligen Schüler in engem Briefkon­takt mit dr. Győző Morvay, dem Direk­tor ihrer ehemaligen Schule stand. Aus den an dr. Győző Morvay adres­sierten und für die Nachwelt erhalten­gebliebenen über 700 Briefen entwik­kelt sich ein Bild des Weltkrieges aus der Sicht seiner Hauptakteure, der Soldaten. Die beinah konstante The­men der nur wenige Sätze beinhalten­der Feldpostkarten sind Berichte über Gesundheitszustand, Wetter, Verpfle­gung und harte Standhaltung. Mit der Fortschreitung des Krieges sprechen die Briefe immer mehr über die un­menschliche Öde des Schlachtfeldes, über die Aussichtslosigkeit der Zukunft, über Befreundungen mit feindlichen Soldaten und über die immer stärker werdende Friedenswille der Soldaten. Beim Lesen der Postkarten können wir „momenten weise" die Organisation und Tätigkeit der Feldpost kennenler­nen. Diese Institution hielt den Kon­takt zwischen den Soldaten an der Front und ihren Lieben zu Hause auf­recht. Bilderliste 1. Briefeschreibender Soldat auf dem italienischen Kriegsschauplatz Vo­dil, am 4. 6. 1917 (Bleistiftzeich­nung von György Wetzel) 2. Dr. Győző Morvay 3. Feldbriefkasten irgendwo in Gali­zien 4. Hauptfeldpostamt und sein Per­sonal Innenansicht eines Feldpostamtes Verteilen der Post an einem Batail­lon 7. Zensurierung der Feldpost 8. Das Umgehen der Zensurierung 5. 6,

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