Tanulmányok Budapes Múltjából 11. (1956)

Weidinger György—Horler Ferenc, A budai vár 1687. és 1696. évi helyszínrajzai

JEGYZETEK 1 Weidinger György 1953. évi ásatása. 2 Gerevich László, Gótikus házak Budán. Bud. Rég. XV. köt. Bp. 1950, 123. 3 Van két szerződés falak és házak lebontására 1690-ből. Az egyik vállal kozó, Bemard Savetti a Fehérvári kaputól az Esztergomi bástyáig, a másik Gall,, az Esztergomi bástyától a Bécsi kapuig végezte a bontást. (Orsz. I/tár. Cam. Adm.­zu Ofen, Exp. 1690. dec. 16.) E két szerződés igazolja a Bástyasétány kialakításá­nak végrehajtását. Gy. Weidinger—F. Horler DIE SITUATIONSPLÄNE DER OFNER BURG AUS DEN JAHREN 1687 UND 1696 In unserer Studie besprechen wir drei Festungskarten. Auf der ersten, die von Haüy im Jahre 1687 ausgeführt würde, sind die Häuser — auf Grund der Angaben eines zur Karte gehörenden und in französischer Sprache verfassten Verzeichnisses (Beilage Nr. 1.) mit Nummern versehen, wobei das Verzeichnis auch die Fassadenlängen der Häuser angibt (Beilage Nr. 2.). Der zweite Plan ist auf Grund jener Mitteilungen ausgeführt worden, die im Konskriptionsbuch »Zaiger über die Vöstung Anno 1696« enthalten sind. (Beilage Nr. 3.) Unsere dritte Karte zeigt schliesslich die mittelalterlichen Mauern, die im Laufe der seit 1950 geführten baugeschichtlichen Forschungen zum Vorschein gekommen sind. (Beilage Nr. 4.) Das Leitprinzip beim Entwurf dieser Karten war, dass mit ihrer Hilfe ein Vergleich des Standes von 1687 und 1696, genauer gesagt, der damaligen Grund­einteilung mit der gegenwärtigen ermöglicht werden könne. Zweitens wollten wir durch die Lage der im dritten Plan eingetragenen mittelalterlichen Mauern, die auch heute noch erhalten sind, die Situationsverhältnisse unserer beiden anderen Karten nachweisen. Mit diese dritten Karte wollten wir darauf hinweisen, dass die Barockstadt auf den erhalten gebliebenen Mauern der mittelalterlichen Häu­ser gegründet worden ist. Die Eintragung dieser mittelalterlichen Mauern in un­sere Karte klärt uns über die grösseren Zusammenhänge im Stadtgrundriss auf,, und darüber, wie sich Strassenhnien, Häuser und Gründe zu einander verhielten. Die Angaben aller drei Karten übertrugen wir auf die Karte der Burg,, die den gegenwärtigen Katasterplan in einem Massstab von 1 : 1000 zeigt. Die Karte, welche die Angaben des »Zaigers« enthielt, ist nicht erhalten geblieben. Deshalb haben wir den Plan, der unsere Beilage Nr. 3. bildet, gemäss den Angaben des »Zaigers« entworfen, indem wir die in 1696 bestandenen und auch heute noch bestehenden Hausteile miteinander verglichen. In unserer Studie befassen wir uns nicht mit dem Burggelände, wir woll­ten ausschliessHch die Karten, die den Situationsplan von zwei verschiedenen Jahren (1687 und 1696) enthalten, technisch aufarbeiten und mit den heutigen Verhältnissen vergleichen ; ferner wollten wir jene Stellen hervorheben, wo zwi­schen den zwei Mappierungen Veränderungen vor sich gegangen sind, welche den Stadtregulierungsarbeiten zugeschrieben werden könnten. Wir hoffen, dass es mit dieser Studie gelungen ist, der topographischen Forschung, insbesondere der Erforschung der Geschichte der Baugründe eine grundlegende Basis zu schaffen, deren Angaben auch beim Wiederaufbau und bei der Planung zu Hilfe gezogen werden können. 31

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