Havassy Péter - Selmeczi László szerk.: Régészeti kutatások az M0 autópálya nyomvonalán 1. (BTM műhely 5/I. kötet Budapest, 1992)
SCHWEITZER FERENC: A Szigetszentmiklóstól északra húzódó MO autópálya környezetében elhelyezkedő régészeti lelőhelyek geomorfológiai viszonyai
Die geomorphologischen Verhältnissen der nördlich von Szigetszentmiklós, in der Umgebung der Autobahn MO liegenden archäologischen Fundstellen FERENC SCHWEITZER Das aus archäologischem Gesichtspunkt untersuchte Gebiet liegt im nördlichen Teil der durch die zwei Donauarme umbegrenzten Insel Csepel. Die Oberfläche des mit Flußbetten gegliederten niedrigen Überschwemmungsgebiet wurde durch die Erosions- und Akkumulationsarbeit der Donau sowie in kleinerem Maße die Deflation und die antropogenen Vorgänge gestaltet. Auf der Fläche der oberpannonischen Seesedimente lagern sich diskordant der junge, fluviale Sand mit einer Ursprung aus der Donau, bzw. in kleinerem Majße der äolische Sand. In der nahen Umgebung der archäologischen Fundstellen (in dieser Publikation handelt es sich nur um die erschroteten Fundstellen) sind 2 charakteristische geomorphologische Oberflächentype zu unterscheiden. 1. Althotozäne höhere überschwemmungsgebiete und Terrasseninseln Ihre Oberfläche liegt in einer Höhe von 98-102 Meter über dem Meeresspiegel. Die relative Höhe beträgt durchshnittlich 6-7 Meter über dem 0 Punkt der Donau. In diese aufgeschüttete Fläche mit 98 -102 Meter vertiefen sich die 50-80 Meter breiten, um ein paar (2-3) Meter tiefer liegenden, für heute schon aufgeschütteten Mäander und die breiten abgedämmten Kleinbecken, Becken. Die höhere Fläche entspricht der altholozänen Terrasse und die niedrigere (mit 9698 Meter) dem jungholozänen Überschwemmungsgebiet. Die archäologischen Fundstellen befinden sich auch auf diesen Oberflächen, die stellenweise durch draufblasenden jungholozänen Decksand und flache Dünen gegliedert sind. 2. Jungholozäne niedrige Überschwemmungsgebiete Hierher gehören die Oberflächen, die niedriger als 98 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Ihre relative Höhe beträgt 3 Meter über dem 0 Punkt der Donau. Sie begleiten meistens in einer engen Zone den Donauarm Soroksári. Hierher sind auch die Terrasseninseln und in die Oberfläche von altholozänen Terrassen - in eine Tiefe von 2-3 Meter - vertieften Mäander zu zählen. Vor dem Hochwasserschutz lag die jungholozäne Oberfläche während der größeren Hochwässer unter Wasser.