Budapest Régiségei 40. (2007)

TANULMÁNYOK - Irásné Melis Katalin - Tóth Attila: A Budapest Margit-szigeti királyi udvarhely és a domonkos apácakolostor területén előkerült építészeti kőtöredékek katalógusa = Katalog der im Bereich des Königssitzes und dem Dominikanernonnenkloster auf der Margareteninsel von Budapest gefundenen architektonischen Steinfragmente 179

IRÁSNÉ MELIS KATALIN - TÓTH ATTILA des Steinmaterials, - Ausgelaugtheit aufgrund der geografischen Lage des Trümmergebietes, - ungenügende klimatische Gegebenheit des Lagers. Die in den ersten Jahren der Ausgrabung gefun­denen bedeutenderen Stücke wurden ausgestellt, ihr Material ist auch heute gut erhalten, weil sie nach ihrer Einlieferung mit Sandsteinfestiger getränkt wurden. Dadurch konnte nicht nur der Zerfall aufgehalten, sondern auch der farbige Putz und die Farbe der Wandmalerei aufgefrischt und verstärkt werden. Gewisse gelbe und hellgrüne Motive wurden erst nach der Behandlung sichtbar. Das später eingelieferte Fundmaterial blieb mangels Festigers unbehandelt, doch erhielt der sehr zerfallende und anfällige farbige Putz eine 3% ige Paraloid-Tränkung und 5% ige Paroloid-Tränk­fixierung. Das Kleben der zusammengehörigen und laufend kleiner werdenden Fragmente ist ohne Festigung jedoch sinnlos. Aufgrund der erhalten gebliebenen bemalten Wandelemente kann mit Sicherheit folgendes festgestellt werden: 1. Die Außenwand des W-Gebädes des Hof sitzes hatte ein rot-weißes Quadermuster. 2. Dieses wurde teils oder gänzlich durch ein weißes Quadermuster auf bläulich-grauem Grund ersetzt. 1861 fand auch Ferenc Kubinyi diese Farbe als Verzierung des Kirchenschiffes. 13 3. Auch die Innenwände aller Räume im W­Gebäude waren bemalt. In dem einen Raum war zu erkennen, daß man auf sehr fernen Sandputz gemalt hatte, in einem anderen waren die Farben auf mit Marmorpulver gemischten Gipsgrund aufgetragen worden. ERKLÄRUNG ZU DEN BEZEICHNUNGEN IM KATALOG: A) Fundort, Fundumstände, Jahr, Inv.-Nr., Aufbewahrungsort, B) Zustand der Gliederung, C) Bestimmung des Steinmaterials, Maße des Fragments (Länge x Dicke x Höhe), fallweise Durchmesser, D) Beschreibung des Fragments, E) Inschrift gibt es auf keinem, dies wird mit Gedankenstrich angezeigt, F) annähernde Datierung. 206

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