Budapest Régiségei 34. (2001)

STUDIEN = TANULMÁNYOK - Ronke, Jutta: Eine Freiermord-Szene in Raetien? 223-234

,Bedeutungsgröße' in den Erzeugnissen der römischen ,arte municipale': Zur "arte municipale" R. R. Bianchi Bandinelli, Studi Miscellanei 10, 1963/ 64, 15; zur Darlegung der Forschungsdiskussion u.a. Verf. (hier Anm. 20) 27ff. 25. Zum Balken als Bezeichnung des Innenraumes vgl. z.B. den Glockenkrater des Ixion-Malers im Pariser Louvre: Pasquier (hier Anm. 2) 398; 415 Abb. 23. 26. Hier Anm. 4. 27. Hierzu Schraudolph (hier Anm. 22) 97. 28. s. LIMC VI (hier Anm. 2). 29. Vgl. LIMC VI (hier Anm. 2) mit Hinw. auf Paus. II 3, 3. Ikonographische Aufschlüsse lassen sich hieraus nicht gewinnen. 30. Pasquier (hier Anm. 2) u. bes. ders., Le massacre des prétendends. Une nouvelle image de la céramique cam­panienne par le Peintre d' Ixion, fin du Ive siècle av. J.C. Rev. Louvre 42, 1992, 13-39. 31. U. Sinn, Die homerischen Becher. Hellenistische Reliefkeramik aus Makedonien. Mitt. DAI Athen Beih. 7 (Berlin 1979) 89; vgl. Pasquier (hier Anm. 2) 425. 32. 1841 von J. A. Schönborn entdeckt, 1881 von O. Benndorf wiedergefunden, wurde es als legaler Ausfuhrakt 1882-84 aus der Türkei nach Wien trans­portiert: W. Oberleitner, Das Heroon von Trysa. Ein lykisches Fürstengrab des 4. Jh.n.Chr. Antike Welt 25, 1994 - Sondernr. (Mainz 1994) 4-14 (mit zahlreichen informativen Originalphotos aus den Jahren 1881/ 82).- s. auch F. Eichler, Die Reliefs des Heroon von Gjölbschi-Trysa. Kunstdenkmäler 8 (Wien 1950). 33. Diese Begräbnisstätte eines lykischen Dynasten, eine gewaltige, umfriedete Grabburg, zielte ab auf die Sicherstellung des glücklichen Nachlebens des Fürsten nach dem Tode.-Der Stein, aus dem die Reliefs gemeißelt sind, das sieht man bei den verliegenden Photos sehr deutlich, ist ein dichter, mikrokristalliner, hellgrauer bis weißlicher Kalkstein. Er wurde vor Ort gewonnen, wohl hauptsächlich bei der Planierung des für das Heroon vorgesehenen Areals: Oberleitner (hier Anm. 32) 20; 58. 34. Oberleitner (hier Anm. 32) 61 - Zu Urkundenreliefs: M. Meyer, Die griechischen Urkundenreliefs. Mitt. DAI Athen Beih. 13 (Berlin 1989); C. Lawton, Attic Document Reliefs. Art and politics in ancient Athens (Oxford 1995) (Diss. Princeton 1984). 35. Die ausführliche Beschreibung dieser Szene ist -als unabdingbare Voraussetzung für die abschließende Interpretation des Reliefs Weingarten- unverzichtbar. 36. So Oberleitner (hier Anm. 32) 30. 37. Zur Gestalt der Penelope in der Literatur: N. Felson-Rubin, Regarding Penelope. From character to poetics (Princeton 1994). 38. Parteigängerin der Freier, hatte sie Odysseus verhöhnt und wird zur Strafe später aufgehängt: Od. 22, 430ff; vgl. auch Oberleitner (hier Anm. 32) 30. 39. Vielleicht eine direkte Illustration von Od. 22, 15ff.­Unter künstlerisch-kompositorischem Aspekt handelt es sich beim Fries der Heroons um eine monotone Aneinanderreihung narrativer Motive in bildparalleler Auffassung. Nur gelegentlich finden sich Überschnei­dungen - und damit die Andeutung von Raumtiefe. Ausgeprägt ist der Versuch, Emotionen durch Bewegung wiederzugeben. Die Figuren mit ihren brei­ten und vollen Köpfen wirken untersetzt, massig, plas­tisch weich gerundet.- Das Heroon ist eines der früh­esten Denkmäler der Reliefplastik, das die Perspektive -wenn auch noch als unvollkommene Linearperspektive- in die Gestaltung einbezieht. Es handelt sich um den bahnbrechenden Versuch, der Gattung des genuin flachen Reliefs Dreidimensionalität und damit Tiefenwirkung zu verleihen: Oberleitner (hier Anm. 32) 56ff. 40. Zuletzt hierzu B. Chr. Evers, Das Sirenenabenteuer des Odysseus-ein Tugendsymbol? Überlegungen zur Adaptabilität eines Mythos. Mitt. DAI Rom 105,1998, 228-258, bes. 253ff. u. Taf. 42, 1.2. 41. L. Curtius, Neue Denkmäler antiker Kunst I. Mitt. DAI Rom 54, 1939, 220-243 u. Taf. 52f. 42. Eine Beschreibung der Vorgänge, die mit dem Ziel ablaufen, die Freier zu vernichten, liefert Od. 22. 43. Dies ist eigentlich nur in Trysa bzw. auf Vasenbildern der Fall. Man vgl. demgegenüber die Sarkophag­Fragmente (s. hier Anm. 39). 44. Wolff (hier Anm. 6) 32. 45. Hierzu Moosbauer (hier Anm. 4), aber auch Wolff (hier Anm. 6).- Grundlegend zu römischen Gräberstraßen: H. von Hesberg, P. Zanker (Hrsg.), Römische Gräberstraßen. Selbstdarstellung- Status-Standard. Kolloquium München 1985. Abh. Akad. Wiss. München N.F. 96 (München 1987) 46. Hier Anm. 40f. 47. Hierzu H. Rahner, Antenna crucis I. Odysseus am Mastbaum. Zeitschr. f. kath. Theol. 65, 1941, 123-152.- zusammenfassend ders., Griechische Mythen in christlicher Deutung (Darmstadt 1966). 48. Gerade im raetischen Raum waren Pfeilergrabmale überaus beliebt: W. Gauer, Die rätischen Pfeilergrabmäler und ihre moselländischen Vorbilder. Bayer. Vorgeschbl. 43, 1978, 57-100. 49. Grundlegend hierzu: F. Matz, Hellenistische und römische Grabbauten. Antike 4, 1928, 266ff.; J. M. C. Toynbee, Death and Burial in the Roman World (London 1971); vgl. auch u.a. H. Gabelmann, Römische Grabbauten der frühen Kaiserzeit. Kl. Sehr. Kenntnis röm. Besetzungsgesch. Südwestdeutschl. 22 (Stuttgart 1979); vgl. auch dens., Die Typen der römi­schen Grabstelen am Rhein. Bonner Jahrb. 173, 1973, 132-200; V. Kockel, Die Grabbauten vor dem Herculaner Tor in Pompeji. Beitr. zur Erschließung hell, und kaiserzeitl. Skulptur u. Architektur 1 (Mainz 1983); N.-J. Andrikopoulou-Strack, Grabbauten des 1. Jh.n.Chr. im Rheingebiet. Untersuchungen zu Chrono­logie und Typologie. Bonner Jahrb. Beih. 43) (Köln 1986); P. Kranz, Die Grabmonumente von Sempeter. Beobachtungen zur Entwicklung der Bildhauerkunst in Noricum während der mittleren und späten römischen Kaiserzeit. Bonner Jahrb. 186, 1986, 193-239; H. v. Hesberg, Römische Grabbauten (Darmstadt 1992). 50. Zum antoninischen Stilwandel: G. Rodenwaldt, Über den Stilwandel in der antoninischen Kunst. Abh. Preuß. Akad. Wiss. 1935, 3 (Berlin 1935).- Vgl. auch H. Jung, Marb. Winckelmannsprogr. 1984, 59ff. 51. L. Hahl, Zur Stilentwicklung der provinzialrömischen Plastik in Germanien und Gallien (Darmstadt 1937) 26ff- Vgl. auch E. Diez, Der provinziale Charakter der römischen Skulptur in Noricum. Rapports et communi­cations. Congrès intern. d'Archéologie classique 8 (Paris 1963) 71-73; Kranz (hier Anm. 46). 52. G. Bauchhenß, Die Iupitergigantensäulen in der römi­schen Provinz Germania superior. In: Die Iupitersäulen in den germanischen Provinzen. Bonner Jahrb. Beih. 41 (Köln 1981) 244 Nr. 557-560. 229

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