Budapest Régiségei 34. (2001)

STUDIEN = TANULMÁNYOK - Pochmarski, Erwin: Zur Ikonographie und Chronologie der römischen Sarkophage aus Brigetio 201-221

abgeschlossenen Seitenfeld steht auf einem Postament ein jugendlicher Eros zur Mitte hin; mit der gesenkten linken Hand und der erhobenen rechten hält er eine Fackel erhoben. 9) Sarkophag, Komárom, KGyM Inv. 73.84.1 (Deckel) + 73.84.2 (Kasten): KANOZSAY 1961. 261ff. Abb. 1; AE 1962. 43; BARKÓCZI 1976. 21 Of. Nr. 573; KOCH 1982. 324 Anm. 14; POCHMARSKI 1998. 187 Nr. 38. - Tabula seitlich vom norisch-pan­nonischen Volutenornament eingefasst, das in Form des Reflexbogens ausgeführt ist; beiderseits der Tabula jeweils ein zur Mitte stehender jugendlicher Eros mit erhobener Fackel, wobei der äußere Arm einmal (rechts) gesenkt, einmal (links) erhoben : ist; entsprechend ist der innere rechts erhoben und links gesenkt. Mittelakroter des Deckels: Brustbild eines unbärtigen, jungen Mannes in der paenula. 10) Sarkophag, Budapest, MNM Inv. 43.1854;;CIL III 4336; DESJARDINS-RÓMER 1873. 97 Nr. 191 Taf. 31; BARKÓCZI 1951. 57 Nr. 119; BARKÓCZI 1976. 220f. Nr. 588; POCHMARSKI 1998. 187 Nr. 41. - Tabula ansata mit dreifach profiliertem Rand; in den mit dem norisch- pannonischen Volutenornament abgeschlossenen Seitenfeldern je ein mit überkreuzten Beinen und gesenkter Fackel stehender jugendlicher Eros, den jeweils inneren Arm zu der unter die Achsel eingestützten Fackel gesenkt, den äußeren Arm zur gegenüberliegenden Schulter geführt. 11) Sarkophag, Komárom (Komorn), KGyM Inv. 73.92.1 (Deckel) + 73.92.2 (Kasten): BARKÓCZI 1965. 227ff. Abb. 11 Taf. 17,1; AÉ 1965. 5; BARKÓCZI 1976. 202f. Nr. 562; KOCH 1982. 324 Anm. 15; POCHMARSKI 1982. 187 Nr. 42. - Tabula mit einfacher Randleiste; in den mit dem norisch-pan­nonischen Volutenornament abgeschlossenen Seitenfeldern je ein mit überkreuzten Beinen* und gesenkter Fackel stehender jugendlicher Eros,' den jeweils inneren Arm zu der unter die Achsel einge­klemmten Fackel gesenkt, den äußeren Arm zur gegenüberliegenden Schulter geführt. 12) Sarkophag, ehem. im Schlosspark von Ács, verschollen: CIL III 11055 = 4345; BARKÓCZI 1951. 42. 56 Nr. 105 Taf. 23,3; BARKÓCZI 1976. 208f. Nr. 569; POCHMARSKI 1998. 187 Nr. 43. - Tabula mit zweifach profiliertem Rahmen; in den mit dem norisch-pannonischen Volutenornament abgeschlosse­nen Seitenfeldern je ein mit überkreuzten Beinen und gesenkter Fackel stehender jugendlicher Eros, den jeweils inneren Arm zu der unter die Achsel eingestützten Fackel gesenkt, den äußeren Arm quer vor dem Körper zur Fackel geführt. 13) Sarkophag, Budapest, MNM Inv. 45.1925.3: PAULOVICS 1941. 122 Nr. 2 Taf. 16,2; AE 1944. 107; BARKÓCZI 1951. 41. 56 Nr. 104 Taf. 23,2; BARKÓCZI 1976. 218f. Nr. 584 Abb. 184; FITZ 1994. 1136 Nr. 782,1; POCHMARSKI 1998. 190 Nr. 60. - Tabula ansata mit dreifach profiliertem Rand. In den beiden mit einem einfachen Bogen abgeschlosse­nen Seitenfeldern jeweils ein jugendlicher Eros (?) mit einer Weintraube in der gesenkten äußeren Hand; die innere Hand greift zum Tabularand. Mittelakroter des Deckels: Halbfiguren eines Ehepaares; rechts der Mann mit toga contabulata, links die Frau mit palla. 14) Sarkophag, Komárom (Komorn), KGyM Inv. 92.1.1 (Deckel) + 92.1.2 (Kasten): PAULOVICS 1941. 130 Nr. 11 Taf. 15,2; BARKÓCZI 1951. 41. 56 Nr. 101 Taf. 22,2; BARKÓCZI 1976. 188 Nr. 544 Abb. 165; POCHMARSKI 1998. 190 Nr. 61. - Tabula mit zweifach profiliertem Rahmen; in den beiden mit einem einfachen Bogen abgeschlossenen Seitenfeldern jeweils ein jugendlicher Eros im Kreuzschritt zur Mitte gehend; in der gesenkten rechten Hand halten die Eroten jeweils eine Weintraube, ihre Linke ist zum Kopf erhoben. 15) Sarkophag, ehem. im Schlosspark von Szőny, verschollen: PAULOVICS 1941. 132 Nr. 2 Taf. 16,5; AÉ 1944. 117; BARKÓCZI 1951. 41. 56 Nr. 102 Taf. 22,3; BARKÓCZI 1976. 174f. Nr. 521 Abb. 153; POCHMARSKI 1998. 190 Nr. 62. - Inschriftfeld ohne Rahmung. In den nur vertieften, bogenförmig abgeschlossenen Seitenfeldern jeweils ein jugend­licher Eros mit einer Weintraube in der gesenkten äußeren Hand, den inneren Arm zur Inschrift erhoben. 16) Sarkophag, Komárom (Komorn), KGyM Inv. 73.23.1: DOMASZEWSKI 1910. 85; AE 1911. 222; DOBIÁS 1921. 109; PAULOVICS 1941. 141f. Nr. 9 Taf.19,1; AE 1944. 125; BARKÓCZI 1951. 41. 55 Nr. 93 Taf. 19,3, BARKÓCZI 1976. 182 Nr. 533f. Abb. 159; POCHMARSKI 1998. 190 Nr. 63. - Tabula mit dreifach profiliertem Rahmen seitlich von je zwei Halbkreisbögen abgeschlossen; links von der Tabula aus einem Volutenkrater herauswachsende Weinranken; in dem linken Seitenfeld ein jugendlicher Eros mit einem Früchtekorb in der gesenkten Linken. 17) Sarkophagfragment, ehem. Komárom (Komorn): BARKÓCZI 1951. Taf. 63,8. - In einem einfachen Rahmen ein kindlicher geflügelter Eros nach rechts (zur Mitte) stehend; der linke Arm ist zu der unter die Achsel eingestützten Fackel gesenkt, der rechte zur gegenüberliegenden linken Schulter abgewinkelt. B) Sarkophage mit Soldatenfiguren in den Seitenfeldern 18) Sarkophag, Wien, KHM / AS Inv. III 94: CIL III 4315; AE 27. 1907. 338 Abb. 56; LO AR 1927. 15f. Nr. 48 Abb. 21-23; KUBITSCHEK 1931. 210ff. Abb. 4-6; BARKÓCZI 1951. 41. 55f. Nr. 94 Taf. 20,1; ALFÖLDY 1959. 70ff.; UBL 1969. LVIf. Nr. 37 Taf. 4/52.53; Abb. 49. 82. 147. 252. 331. 404. 490; BARKÓCZI 1981. 18f. Nr. 636; NOLL 1986. 91 Nr. 387; FITZ 1994. 1141 Nr. 796. - Auf der Vorderseite Tabula mit dreifach profiliertem Rahmen, seitlich mit dem norisch-pannonischen Volutenornament abge­schlossen; in den beiden an der Oberseite mit dem norisch-pannonischen Volutenornament abge­schlossenen Seitenfeldern jeweils ein nackter stehen­der Krieger, nur mit einem kurzen Mantel (sagum) 206

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