Budapest Régiségei 29. (1992)

MŰTÁRGYVÉDELEM - Tóth Attila: A Budapesti Történeti Múzeum középkori kőtárának helyzete 259-268

einmal Interesselosigkeit, ein anderes Mal finanzielle Schwierigkeilen. Wir können feststellen: seit Henrik Horváth ist das Schicksal der mittelalterlichen Steindernk­mäler niemandem am Herzen gelegen! Unsere fast 15 000 Steinfragmente sind zur Zeit in 13 Lagerplätzen zerstreut. In Budapest befinden sich 16 größere Sammelstellen. Die Gemischtheit des Materials ist am besten dadurch bewiesen, daß wir ein solches Depot haben, wo von 11 Fundorten stammende Steindenkmäler aufbewahrt werden. Durchschnittlich fallen fünf Fundorte auf je ein Depot. Es gibt aber auch einen solchen Fundort, dessen Material zwischen sieben Depots verteilt ist. Der Durchschnitt beträgt je Fundort 3.6 Depots. Durch eine so große Zerstreutheit ist natürlcih die wissenschaftliche Be­arbeitung des Materials stark hintertrieben. Der relative Luftfeuchtigkeitsgehalt liegt zwischen 67 und 97%. Ein so hoher Feuchtigkeitsgehalt hat natürlich einen Pilzüberzug der Gegenstände zur Folge. Wegen der hochgradigen Nässe der Kellerdepols erklärte die Arbeits­schutzkontrolle im März 1987 zwei Depots für lebensge­fährlich. Das im vorigen Jahrhundert bestimmte Aufgabengebiet kann unser Museum in Hinsicht des Lapidariums nicht versehen! Diesen ungünstigen Zustand könnte nur ein neues, großes, den Erfordernissen des Museums entsper­chendes Depot abschaffen! 268

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