Budapest Régiségei 19. (1959)

ANYAGKÖZLÉSEK - Horler Ferenc: Középkori kőfaragó és elhelyező jelek a budavári lakónegyed épületein : 2. közlemény 213-214

F. HORLER MITTELALTERLICHE STEINMETZ- UND VERSETZUNGSZEICHEN AJN DEN GEBÄUDEN IM WOHNVIERTEL DER FESTUNG BUDA. II lichen Haustein unter dem Kämpfer derselben Türeinfassung ebenfalls 1 Steinmetzzeichen, beide an ihren ursprünglichen Stellen. Als man während der Restaurierung der Liebfrauenkirche die Steine des Hauptportals untersuchte, stellte es sich heraus, das ei­nige von ihnen originelle mittelalterliche Hausteine sind, die von F. Schulek an ih­ren ursprünglichen Plätzen belassen wur­den, als er an der Jahrhundertwende die Kirche restaurierte. Je ein Steinmetzzeichen fanden wir an der Nordseite des Spitzbogens über dem Portal auf einem Werkstein in der ersten Steinreihe über dem Kämpfer, und auf dem darüber befindlichen Bogenstein der zwei­ten Reihe. Neben diesen fanden wir ebenfalls in der ersten und zweiten Hausteinreihe auf übereinander liegenden Steinen — je ein, auf der Südseite des spitzbogig abschließenden Gewändes in der zweiten Steinreihe über dem Kämpfer —• ein Stück, in der vierten eben­falls ein Stück, insgesamt also vier Stück iden­tische Steinmetzzeichen. Endlich kam eben­falls auf der Südseite unter dem Kämpfer und unter einer der Blattkapitelle ein Steinmetz­zeichen zum Vorschein. Soviel kann bereits jetzt festgestellt wer­den, daß die Baumeister der Liebfrauen­kirche und der Maria-Magdalenenkirche nicht derselben Steinmetzschule angehören. VERZEICHNIS DER ABBILDUNGEN Abb. 1. Die Steinmetzzeichen in der Kirche der Maria- Abb. 2. Steinmetzzeichen am Hauptportal der Lieb­Magdalene und der Häuser in Buda frauenkirche Im XVI. Band von Budapest Régiségei 1955 (S. 373) habe ich unter ähnlichem Titel die bis zum 31. Dezember 1954 gesammelten mittelalterlichen Steinmetz- und Versetzungs­zeichen, der Zahl nach 91 Stück publiziert. Als Fortsetzung meines damaligen Berichtes publi­ziere ich nun die bis zum 31. Dezember 1958 im Lauf unserer Denkmalforschungen gefun­denen Steinmetzzeichen. Im Wohnviertel der Festung von Buda fanden wir Steinmetzzeichen auf folgenden Gebäuden : Während der weiteren Niederreißung der Schiffüberreste der mittelalterlichen Marien­Magdalenenkirche (spätere Garnisonskirche) ka­men auf einem Haustein ein Steinmetzzeichen und auf drei anderen behauenen Steinen Stein­versetzungszeichen zum Vorschein. 1 Steinmetzzeichen auf dem Fragment einer Gewölberippe, das im Hof des Hauses Úrigasse Nr 37 ausgegraben wurde. — An der Eckverstärkung eines vermutlichen Stützpfei­lers, der sich der Ostmauer des mittelalterlichen Turmes an der Rückseite desselben Gebäudes anschließt, 1 Steinmetzzeichen an seiner ur­sprünglichen Stelle. Haus der Szentháromsággasse Nr. 5, Ost­mauer der Toreinfahrt : auf dem südlichen Haustein unter dem Kämpfer der Öffnungs­rahmung nördlich der Tür — 1 Steinmetz­zeichen am ursprünglichen Ort ; auf dem nörd­214

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