Képviselőházi irományok, 1869. XVI. kötet • 1441-1460. sz.

Irományszámok - 1869-1441. Jelentése a vallás- és közoktatásügyi ministerium felügyelete és kezelése alatt lévő különféle alapok és alapitványok jogi természetének megvizsgálására kiküldött 12 tagu bizottságnak

80 1441. SZÁM. aber Unser allergnádigste, und apostolische Gesinnung auch auf die übrigen nocb nicbt regulirte sowohl katholische als grichisch unirte Bisthümer zu erstrecken für nöthig erachtet, anbei aber auch zur Aufrechthaltung und Aufnabme der heiligen Religion erforderlich zu sein allermildest anerkennet habén, nicht nur verschiedene Stiftungen zu machen, sondern selbe auf immerwáhrende Zei­ten auch sicher zu stellen; als habén Wir gnádigst beschlossen, dass ehe und beYor die dermalen erledigte G r o s s w a r d e i n e r, Neutrauer und FünfkirchnerBisthümer mit Oberhirten auf das neue versehen, und ver gebén würden, nicht nur selbe ordentlich gleich andern reguliret, sondern auch darauf für gesorget werdensolle, wie unsere bereits gemachtenmilde Stiftungen sicher gestellet, die von unsern Cameral Aerario hierauf geleisteten Anticipationen, und dargeliehene Capitalien bedecket, endlichen auch denen allgemeinen hie und da ermangelnden zum bestén der heiligen Eeligion abzielenden Erfordernissen abgeholfen werden könnte. Damit nun Ihr von allén eine nahere Eenntniss habén, und sodann von jenen, was ab Seiten des Caalis annoch zuveranstalten, und zu berichtigen kommet, genauer unterrichtet sein möget, habén Wir auch hier in Abschrift auchjener Verordnung, die in ebendieser An g e 1 e g e n heit an unsere königl. Statthalt erei erlassen worden, und die politi se he Einrichtung der GrosswardeinerBisthümer sowohl lati ni, als G raeci ritus Catholici, dann derén Kapiteln, Eirchen Pfarreien, und and e r­weiten milden Stift ungen in sich enthaltét, gnádigst mittheilen, und in die­ser unser höchsten Entschliessung nur jenes, was eigentlich, und auch nur i n gewisser Absicht des Camerale, dann überhaupt den ganzen Calculum der zur allobigen zu verwen­denden Kapitalien und Einkünften betrifft, berühren wollen. Und zwar: Ersten s. Die Regulirung der Grosswardeiner Diaeces latini ritus betreffend, so kommet be 1 selber ia Ansehung der Auslagen am ersten vor, der Bau der Cathedral Kirche, und die Bestimmung einer hinlanglichen Dotation derselben. Was nun die vollkommene Ausbauung derselben anbelangt nach­deme Wir aus dem Kapitular Bericht entnommen, dass nicht viel über die zum ersten vorgeschossene ~~ fl. zu Grosswardein verausgabet worden sein, von der Zeit aber mehrere Summen angewiesen und von Seiten des Caalis in die Berechnung genommen worden, zum Theil auch die von dem Architect Neumann angegebene Kirchen Einrichtung schon wirklich berichtiget ware, so lasst sich mit Grund anhoffen, dass die Cathedral Kirche mit dem nach der Hand neuerdings angewiesenen Geldern, und was allenfalls von denen zur Cassa pia bestimmten jahrlichen |~ fl. über allé dahin gehörige Auslagen in der Cassa noch erübriget, zu Standé gebracht werden könnte, umsomehr, als bereits 5 Altáre mit Beihilfe auch der Domkapitularen aufgebauet, und durch derselben Freigebigkeit noch mehrere erbauet werden dürften. Es erübriget dahero dermalen nichts weiters als die eigentliche final Rechnung mit dem Eapitel wegen der obangezogenen Summe der g- fl. zu sehliessen, und von dieser Summe jenes, was noch über die Caal Vorschüsse zur vollkommenen Verputzung, wie auch innerlichen Einrichtung der besagten Domkirche abgangig wáre, deninachstens anzuweisen, welches Wir schon durch Behörde veranlassen werden; die dermalige perpetuirliche Dotation der Kirche, und des Gottesdienstes gründlich für die Zukunft zu bestimmen, so kommen dabei folgende Auslagen vor: Zu dieser Rubrik sind vor allén andern die sarta tecta zu rechnen, welche nach dem Antrag des Eapitels mit dem zur Reparation der Eirchen Geráthschaften, und paramenten benöthigten auf 700 fl. jahrlich als einen sehr massigen Antrag bestimmet werden können. Auf andere Erfordernisse, namlich auf Eerzen, Wein, Őhl und Weirauch sind zwar 520 fl. erforderlich, da aber das Eapitel aus denen Eirchen Interessen 263 fl. 3% kr. beziehet, als soUe

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