Képviselőházi irományok, 1869. XVI. kötet • 1441-1460. sz.

Irományszámok - 1869-1441. Jelentése a vallás- és közoktatásügyi ministerium felügyelete és kezelése alatt lévő különféle alapok és alapitványok jogi természetének megvizsgálására kiküldött 12 tagu bizottságnak

124 1441. SZÁM. kein Beweggrund vor, warum von dem bestehenden Normali a 7 jgegangen werden solle. Demselben wáre demnacb die gewöhnlicbe Pension von 4 fl. táglich, oder 1460 fl. eben auch vom Tag der Aufhebung des Stiftes jahrlich anzuweisen. Hingegen stebet er als infulirter Probst in Betreff der beizubebaltenden Würde, und emiger ihm zu belassenden Pontiíicalinsignien in der náhmlichen Oategorie, als der Erz-Abt, und wáre deshal­ben bierüber das nabmlicbe zu verfügen, nur dass aus Rücksicht auf das weit geringere Vermögen sei. nes Stiftes der Schátzungswerth dieser Pretiosen auf 1,000 fl. berabgesetzt werden dürfte. Allé weiteren Vorkehrungen in Betreff dieser zwei Stifter waren übrigens auf den Zeitpunkt zu verschieben, wenn der durcb die Landesstelle abzufassende Aufliebungs Bericht sammt dem Ausweis des Activ und Passiv Vermögens-Standes, und die hiebei etwa vorkommende besondere Betrachtungen anhero eingelaufen sein werden. Es beruhet Carl Gráf Pálffy m. p., Kresel m. p., Sauer m. p. — Wien den 28. November .1786. Was die erste von dem Gr. Mczky aufgeworfene Frage betrift, da müssen nebst der Erz­Abtei auch allé anderweite von Ihr abgehangener Stifter zu gleicher Zeit aufgehoben, und der Erz-Abt in der Pensions Behandlung, so wie es mit andern aufgehobenen Pralaten in Meinen deutschen Erblan­den gescheheu, gleich gehalten werden, welche namlicbe Behandlung sich auch auf den Probsten von Csorna, und die übrigen in die Reduction verfallenden Hungarischen Pralaten zu verstehen hat. Das Kloster Martinsberg will Ich zur Erleichterung der Comitaten zum Grefangniss für jené Deliquenten bestimmen, welche zu einer lebenslánglich angescbmiedeten Grefangniss Strafe verurtheilet sind. Die Kanzlei wird dahero die Zuricbtung auf die nahmliche Art veranstalten lassen, wie für die Deutschen Erblanden die beiden zu derlei ewigen Gfeíangnisse bestimmte Örter die Véste in Grratz, und der Spielberg in Máhren zugerichtet sind; zu wessen Ende die Kanzlei die diesfallige Einrichtung so wie die Verpflegungs Art, von der obersten Justiz Stelle anverlangen, und selbe auf den Martinsberg, da wir dieser Ort am bestén dazu geeignet scheint, anwenden, vorhin aber die zu verfassende Riss und Uiberscblage zur Einsicht und Bestattigung vorlegen wird. Da Ich die Lóca credibilia auf den Vortrag der Kanzlei vom 8 Mai 1. J. ganzlich aufgehoben habé, so hat es von der angetragenen Belassung einiger Individuen in Martinsberg und Csorna zur Besorgung der diesfalligen Verrichtungen ganz abzu­kommen, und sind die in diesen 2 Stiftem vorfindige Aktén nach Öfen zu der daselbst errichtenden General Landtafel zu übertragen. lm übrigen beangenehme Ich das Einrathen der Commission. Josef m. p. Wien am 28-ten November 1786. Jelen másolat az eredetivel mindenben egyez, bizonyítom. Budán 1872. évi február 4. Hirt János s. k. vallás és közoktat, minist, s h. aligazgató.

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