Nyelvtudományi Közlemények 80. kötet (1978)

Tanulmányok - Hajdú Péter: Rekonstrukció az urálisztikában [Rekonstruktion in der Uralistik] 15

REKONSTRUKCIÓ AZ URALISZTIKÁBAN 29 Grundsprache (bzw. sekundärer, intermediärer Grundsprachen) aufgestellt worden sind. Die Rekonstruierung morphonematischer Alternationen und syntaktischer Regeln der Grundsprache(n) bedeutet aber weiterhin Schwierigkeiten, obwohl unter den ersten Rekonstruktionsversuchen gerade eine morphonematische Erscheinung von größter Wichtigkeit erschien (Stufenwechseltheorie), die sich später als verfehlt erwies. Heute werden nicht nur isolierte Laute, sondern ganz komplette Lautsequenzen (Wortformen, grammatische Morpheme) rekonstruiert und bei der Festsetzung der Chronologie dersel­ben kommt in erster Reihe ihre Verteilung in verschiedenen Abzweigungen des Uralischen in Betracht. Die Chronologie und Rekonstruktion wird also noch immer grundlenged vom Verwandtschaftsgrad der verglichenen Sprachen, d. h. vom genetischen Gesichts­punkt bestimmt. Verf. verweist auf die Schwächen dieses Verfahrens und auf die Ver­wendbarkeit der Sprachtypologie, der arealen Linguistik und der Universalienforschung in der uralischen Rekonstruktion und Chronologie, sowie in einer vom genetischen abwei­chenden Klassifikation der uralischen Sprachen. Dabei werden auch Probleme vom Wesen der Grundsprache(n) und Rekonstruktion behandelt.

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