Hausel Sándor: A balassagyarmati görögkeleti közösség - Adatok, források és tanulmányok a Nógrád Megyei Levéltárból 23. (Balassagyarmat, 2000)

ZUSAMMENFASSUNG Balassagyarmat ist von der Neuansiedlung nach der Türkenherrschaft bis zum letzten Drittel des 19-ten Jahrhunderts von konfessioneller und etnischer Vielfärbigkeit charakterisiert worden. Im Marktflecken haben die Katholiken, die Lutheraner, die Reformierten, die Orthodoxen und die Juden Kirche. In großer Anzahl haben im Flecken Slowaken, Ungarn, Juden, Deutsche, Zigeuner gelebt. Diese Vielfärbigkeit wurde von 30-sten Jahren des 18-ten Jahrhunderts von einer orthodoxen Bevölkerung meist mazedonischer Herkunft vermehrt, derer Zahlen­verhältnis 1 % der jeweiligen Bevölkerungszahl der Siedlung nie überging, aber ihre wirtschaftliche Bedeutung stand bis Reformzeitalter im umgekehrten Verhältnis dazu. Ihr Hauptbetätigungsfeld sind der Handel, das Geld- und Kreditgeschäft gewesen. Sie haben den Handel der zeitgenössischen Monopol­waren in der Hand gehalten. Aus der orthodoxen Gemeinschaft haben mehrere Familien - die Garba, die Bozda, die Vidäk, die Nedics - in der Verwaltung und im politischen Leben der Kleinstadt eine bedeutende Rolle gespielt. Ihre Geschichte ist auch deswegen beachtenswert, weil die Balassagyar­mater Gemeinschaft die einzige Mutterkirche des historischen Nógrád Komitats war, deren erste Kirche ist im Jahre 1785 aufgebaut worden. In der Aufrichtung haben die Familien Bozda und Garba eine hervorragende Rolle gespielt. Zur Zeir der Erschaffung, 1815, ist auch der berühmte Ikonograph, Mihajlo Zsivko­vics in der Stadt gewesen. Wegen der Verminderung der Gesamtzahl der ortho­doxen Gemeinschaft wurde die erste Kirche im Jahre 1908 demoliert. Statt­dessen wurde das gegenwärtige schlichtere Gebäude aufgerichtet, das von achtzigen Jahren bildkunsthistorischen Ausstellungen Platz gibt. Obwohl die Kirche von griechischer Stiftung war, ist sie schnell serbisch geworden, darauf verweist die heutige Benennung 'Serbische Kirche'. Sie haben in Ungarn, bzw. in der Habsburg Monarchie, sogar im Balkan umfangreiche Familien-, Handels­und konfessionelle Beziehungen gehabt. Die Geschichte der Balassagyarmatéi' orthodoxen Gemeinschaft verflecht sich mit Anfängen der bürgerlichen Entwicklung der Stadt. In Folge der Stadt entwickelnder Politik der zwei Grundherrfamilien, die Balassa und die Zichy, begann von Mitte der 18-ten Jahrhundert im Struktur der Gesellschaft des Markt­fleckens eine Umwandlung, die ergab, daß der "Bauermarktflecken" zu einer Siedlung mit bedeutenden Handwerkern und Handelsstand wurde. Die Um­wandlung kam zum Ausdruck auch im baulichen Gesicht des Stadtkerns, in erster Linie wurde die Hauptstraße verstädtert. Die vorliegende Gemeinschaft war beteiligt an diesem Prozess. Ihr wirtschafts- und kulturgeschichtliche Beitrag ist ein interessanter Teil der Stadtgeschichte im 18-19-ten Jahrhunderten. 49

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