Múzeumi műtárgyvédelem 17., 1987 (Központi Múzeumi Igazgatóság)
Általános és elméleti tárgyú cikkek - Szalay Zoltán: Vízzel telítődött faanyagok konzerválási problémái
material darin, das letzteres bis zu seiner Zersetzung seine Form bewahrt - sogar auch nach völliger Austrocknung - das mit Wasser vollgesogene Holz wird bei der Austrocknung infolge der grossen Oberflächenspannung des Wasser wegen der bei der Verdunstung auftretenden zusammenziehenden Kraft zuerst reissen, schrumpfen und kann dann auch auseinanderfallen. Im Laufe der Zeit hätten sehr viele Holzfunde gerettet werden können, wenn diese Gesichtspunkte in Betracht gezogen worden waren. Der Verfasser hält es für sehr wichtig, dass der Restaurator beim Fund mit Wasser vollgesogenen Holzmaterials gleich benachrichtigt wird. Unsere Werkstätten sind leider noch nicht in der Lage, grössere Mengen Holzmaterials von grossem Umfang zu übernehmen, deshalb schlägt der Verfasser vor, die‘Funde, bevor mit ihrer Konservierung begonnen werden kann, vor Austrocknung zu schützen - durch Bewässerung, Bedeckung mit Polyethylenfolie, mit Sandaufschüttungen und bei Brunnenfunden durch Aufbewahrung unter Wasser. Im zweiten Teil seiner Studie berichtet der Verfasser über Konservierungen mit Cellodal Karbamid-Formaldehydharz (Produktion schon eingestellt) und mit Arbocoll H Karbamid- Formaldehydharz. Er fügt hinzu, dass das so behandelte Holzmaterial noch eine weitere Behandlung benötigt, weil dieses Material nur einen geringen Schutz gegen Wiederinfektion bietet. In einigen Fällen wurde nach der Karbamidbehandlung auch eine Behandlung mit Polyesther durchgeführ. Er ruft noch die Konservierung des Wasa-Schiffes in Erinnerung, wo zum ersten Mal das Polyäthylenglykol für ein Objekt grossen Ausmasses verwendet wurde. Der Verfasser lenkt noch die Aufmerksamkeit darauf, dass man bei der Verwendung von Polyethyleglykol sehr umsichtig verfahren soll, weil die Gewichtszunahme bei sehr schlechten, schwammigen Hölzern nicht im Verhältnis zur festigenden Wirkung steht. 189