Múzeumi műtárgyvédelem 3., 1976 (Múzeumi Restaurátor És Módszertani Központ)
T. Knotik Márta: Gótikus miseruhák restaurálásáról
Márta T. Knotik: THE RESTORATION OF GOTHIC CHASUBLES Summary Two late-Gothic chasubles, In the property of the Museum of Arts and Grafts have been restored for the Gothic Art Exhibition in 1974. The embroidered presentments on the velvet based chasubles were composed as high plastic and these parts were the strongest damaged. The author illustrates the stages of work one by one, deals with the real pearl ornament and with the sculptural solution of the figurái decorations, of the restoration and completition of the velvet, the cross-backgroud and the figurals. The chasubles regained their nearly original beauties due to the restoration done on the bases of the same principles. It is stated finally that a restoration of such proportions is possible only in very exceptional cases; the described solutions refer exclusively to the mentioned chasubles but the principle is applicable in every restoration. (Table XXIII-XXV. Fig. 50-55.) Márta T. Knotik: ÜBER DIE RESTAURIERUNG VON GOTISCHEN MESSGEWANDEN Zusammenfassung Die beiden spätgotischen Messgewände des Kunstgewerbemuseums wurden anlässlich der Gotik-Ausstellung im Jahre 1974. restauriert. Die gestickten Abbildungen der Messgew'ánde auf Samtgrund wurden mit Hochplastik erzeugt und diese wurden am stärksten beschädigt. Die Etappen der Restaurierung dieser Abbildungen werden der Reihe nach vorgenommen. Unter anderen beschäftigt die Autorin sich mit den Verzierungen aus echten Perlen und den plastischen Lösungen der figuralen Teile. Die auf Grund der Erschliessung im gleichen Masse vollführte Restaurierung und Ergänzung des Samtes, des Hintergrunds vom Kreuz und der Figuren wird ausführlich beschrieben. Durch das einheitliche Niveau der Restaurierungstätigkeit haben die Messgewände die der Ursprünglichen annähernde Schönheit wiederaufgenommen. Schliesslich wird von der Verfasserin festgestellt, dass eine dermassen grosse Restaurierung nur ausnahmsweise möglich ist. Die beschriebenen Lösungen sind auf die beschriebenen Messgew’ánde bezogen, das Prinzip selbst ist aber für Restaurierungen aller art gültig. (Tafel XXIII-XXV. Abb. 50-55.) 78