Múzeumi műtárgyvédelem 2., 1975 (Múzeumi Restaurátor És Módszertani Központ)

Szalay Zoltán: Újabb adatok az üveg romlásához

Zoltán Szalay: WEITERE ARG-AB EN ZUM VERFALL DES GLASES Zusammenfassung Der Verfasser gibt hier die Ergebnisse der sich zu seinem Aufsatz "Die Ursachen des Glasverfalls" knüpfen­den Korrosionsuntersuchungen archäologischer Beziehung, bekannt. Bei seinen Untersuchungen nahm er die Lage des Ge­genstandes im Grabe, wie auch dessen Entfernung vom Leichnam und von der Erdoberfläche in Betracht. Von den Veränderungen an der Oberfläche verfertig­te er einen Kollodiumabzug (Replica-Methode). Diesen Ab­zug bettete er in Glyzerin und untersuchte ihn mit Hil­fe eines Phasenkontrastmikroskops. Gleichzeitig prüf­te er die am Glas haftenden Bodenreste mittels Szelé- nyi’scher mikroanalytischer Methode auf Ammonium- und II Phosphatmengen, jedoch mit der Änderung, dass die stö­rende Wirkung der lösbaren Silikate mit Weinsteinsäure maskiert wurden. Nach Vergleich der Angaben hat er die Schlussfol­gerung gezogen, dass der Zerfall des Glases mit der La­ge des Gegenstandes im Grab zusammenhängt. Die Gläser um den Viscera (Eingeweiden) sind im verhältnismässig schlechtesten Zustand, dagegen die beim Fuss und Kopf gefundenen Gläser immer in besserem Zustand waren. Wie aus der chemischen Analyse hervorgeht, hängt diese Er­scheinung mit dem Ammonia- und Phosphatgehalt des Bodens zusammen. Die zwei Substanzen wirken einzeln weniger korrodierend, als gemeinsam. Der pH Gehalt des Bodens beeinflusst den Verfall des Glases nicht allzu bedeu­tend. Siehe Tafeln III/12-V/36.- 192

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