Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 49. (2001) - Quellen zur Militärgeschichte – 200 Jahre Kriegsarchiv

ČORDÁŠOVÁ, Silvia: Schriftstücke der k. u. k. Armee im Militärhistorischen Archiv in Trnava

Silvia Cordásová Geniedirektion Komárno (dt. Komorn), 1808-1918 Fondsurheber ist die Geniedirektion Komárno, vorher Fortifikationsdirektion Komárno. Es sind nur Aktenbruchstücke zur Festung von Komárno erhalten: Aus­bau, Grundstückskauf, Quittungen für Bauarbeiten, Bauberichte über verschiedene Militärobjekte in der Festung, Berichte über die Genieausrüstung der Festung; erwähnt wird auch der Bau der Pferdebahn. Die Schriftstücke wurden im VHA Prag einer Skalierung unterzogen und sind in 2 Archivschachteln deponiert.13 Geniedirektion Kosice (dt. Kaschau), 1853-1895 Fondsurheber ist die Geniedirektion Kosice. Der Fonds beinhaltet die Kaufver­träge für die Grundstücke in Kosice und der Umgebung, die z. B. zum Bau des Versorgungslagers in Kosice und Uzhorod vorgesehen waren. Die Schriftstücke sind nach durchgeführter Skartierung sachlich geordnet und in 1 Archivschachtel deponiert.14 Divisionsgericht Bratislava (dt. Pressburg), 1914-1918 Fondsurheber ist das Divisonsgericht Bratislava. Der Fonds enthält nur ungeord­nete Gerichtsakten, die in 7 Archivschachteln aufbewahrt werden. Die ursprüngli­chen Registraturbehelfe sind nicht erhalten. Garnisonsspital Nr. 18 Komárno (dt. Komorn), 1916 Fondsurheber ist das Gamisonsspital Nr. 18 Komárno. Es sind nur Rechnungs­belege erhalten, die in 1 Archivschachtel aufbewahrt werden. Militärinvalidenhaus Trnava (dt. Tyrnau), 1793-1921 Fondsurheber ist das Militärinvalidenhaus Trnava und sein Vorläufer in Buda­pest. Der Fonds enthält die allgemeine Agenda, die mit dem Invalidenhausbetrieb zusammenhängt: Schriftstücke der Verwaltungskommissionen, der Unterstützungs­stiftungen, Richtliniensammlung für die eigene Apotheke, Kranken- und Personal­stammakten der Militärinvaliden, Patientenevidenz der selbstständigen Irrenabtei­lung.'5 In VHA Prag wurden in den Fonds auch solche Schriftstücke aus der Invali­denhausagenda eingereiht, die in anderen Archivfonds zerstreut waren. Es sind 143 originale Registraturbehelfe erhalten. Der Fonds ist sachlich gegliedert und in 76 Archivschachteln deponiert. Die Fondsschriftstücke sind nicht vollständig, ein Teil des Fonds verblieb auf dem Gebiet Österreichs.16 Es existiert kein Archivbehelf. 13 Vgl. Bohácková - Králová - Sluka: Prűvodce po fondech, S. 116; Fondsevidenzkarte. 14 Vgl. Ebenda. 15 Die Abteilung befand sich außerhalb des Invalidenhausobjektes auf dem Gelände des Klaris­senklosters in Trnava. 16 Die Information stammt aus der Fondsevidenzkarte. Vgl. auch Bohácková-Králová - Sluka: Prűvodce po fondech, S. 150 - 151. [Anmerkung der Autorin: im Kriegsarchiv Wien 496

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