Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 38. (1985)

THOMAS, Christiane: Cillier Urkunden. Archivbehelf zu den durch das österreichisch-jugoslawische Archivabkommen betroffenen Beständen der allgemeinen Urkundenreihe

Archivberichte OLLIER URKUNDEN (3. TEIL) ARCHIVBEHELF ZU DEN DURCH DAS ÖSTERREICHISCH-JUGOSLAWISCHE ARCHIVABKOMMEN BETROFFENEN BESTÄNDEN DER ALLGEMEINEN URKUNDENREIHE *) Von Christiane Thomas 106 1347 Januar 21, Cilli Rudolf von Sannegg verpflichtet sich gegenüber Graf Friedrich von Cilli und seinen Onkeln, den Brüdern Martin und Hans von Reichenegg, zu bestimmten Bedingungen bei Nutzung der ihm für acht Jahre ab 1347 November 11 überlassenen Burg Reichenegg: Er zahlt von den Einkünften jene 320 Mark alter Grazer Pfennige samt Zinsen, die die Reichenegger den Juden in Pettau noch schuldig sind; für die seit 1346 April 24 bis heute aufgelaufenen Zinsen wird das Gut der Reichenegger in Veustritz verkauft, ein eventueller Mehrer­trag im Verkaufspreis wird ihnen überlassen; die Verköstigung der im Haus lebenden Verwandten trägt Rudolf, Futter-, Pferde- und Kleidungskosten werden ihnen verrechnet; nach Ablauf der acht Jahre übergibt Rudolf die Burg wieder den Reicheneggem. Siegler: Rudolf von Sannegg. Or., Perg., Sig. besch. (Rudolf von Sannegg), RV, AV. 107 1347 März 11 Hermann von Podgorje bestätigt, daß Graf Friedrich von Cilli um 12 Mark alter Grazer Pfennige das Gut im Brün im Urbar Schönstem, auf dem Wolreich und sein Bruder Nikla ansässig sind, ausgelöst hat. Siegler: Gebhard von Tum, Friedrich von Tum. Or., Perg., Sig. (Gebhard von Turn), RV, AV. Im Siegel Fischkopf als Wappen. 108 1347 April 3 Albrecht von Drachenburg verkauft Graf Friedrich von Cilli sein Drittel an den Gurker Lehensgütem in Jeäovec, in dem Tscherm und von Chöchprunne ) Die Teile 1 und 2 erschienen in MÖStA 35 (1982) 348-364 und 37 (1984) 362-375.

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