Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 33. (1980)
RABE, Horst – MARZAHL, Peter – STRATENWERTH, Heide – THOMAS, Christiane Stückverzeichnis zum Bestand Belgien PA des Haus- Hof- und Staatsarchivs Wien
2965 456 v29. 09. 23. Piacenza 2966 456 v[29. 09. 23] [Piacenza] 2967 456 v — [29. 09. 23] [Piacenza] 2968 457 r29. 04. 03. Zaragoza 2969 458 r _ 29. 10. 01. Piacenza Karl „Reverend pere en dieu, chier et feal“ M Karl „Religieuse personne, chier et bien amez“ M Karl „Venerabies chiers et bien amez“ M Karl [Savoyen, Philipp von] Genf G Nemours H M Karl [Savoyen, Philipp von] Genf G M erkennen läßt, daß sich der Kaiser nicht mehr in Piacenza befindet und der Oktober vergangen ist. - 2941: Der Ausstellungsort „Bologna“ und der Monat „Oktober“ sind laut Itinerar unvereinbar miteinander. Die inhaltliche Übereinstimmung mit Karls Schreiben an Margarete und Finanzrat (n. 2940) und der ausdrückliche Hinweis im vorliegenden Stück auf jenes gleichzeitige Schreiben beweisen, daß der Schreiber sich bei der Monatsdatierung, nicht indessen bei der Angabe des Ausstellungsorts geirrt hat. - 2943: Datierung aufgrund des Aktenzusammenhangs mit dem voranstehenden Brief Centurions (n. 2942), dessen Bitte um Empfehlung zweier Genueser Kaufleute der Kaiser mit dem vorliegenden Schreiben an Margarete entspricht. — 2944: Datum mit Quarzlampe zu lesen; demnach ist die archivarische Beschriftung 1529. 12. 03 irrig. Der Brief ist nach altem Stil auf 1529 datiert. - 2945: Wie die Anmerkung zu n. 2944. - 2946: Von Granvelle korrigiert und fortgesetzt. - 2947: Jahresdatum aufgrund des Ausstellungsorts sicher. Ein Teil des Briefs ist von Granvelle konzipiert. - 2952: Jahresdatierung nach Inhalt: Erwähnung eines Prozesses, der im Mai 1527 begonnen worden sei und inzwischen länger als zwei Jahre dauere. - 2953: Jahresdatierung 1529 möglich, zum einen aufgrund des Überlieferungszusammenhangs mit n. 2952, zum andern aufgrund des zu vermutenden Bezugs auf Karls Schreiben an Margarete n. 2899. Die vage Vermutung für den Absender stützt sich lediglich auf die Schreibershand. - 2954: Die Datierung auf 1529 hat aus inhaltlichen Gründen einige Wahrscheinlichkeit für sich, denn Karl wiederholt - mit Bezugnahme auf sein Schreiben von 1529. 08. 15 (n. 2895) - seine Bitte betr. den Herrn von Montfalconet, dem er das Amt des Gouverneurs von Bresse verleihen will. - 2955: Keinerlei Datierung, auch nicht seitens eines Archivars. Inhaltlich handelt es sich um die Befürwortung einer Re- quéte des Anthoine Warin, die dem Brief vorangestellt ist. - 2956: Karls Bezug auf seinen kürzlichen Aufenthalt in Piacenza macht eine Datierung des vorliegenden Stücks auf Ende 1529 möglich; jedoch ist Anfang 1530 für die Entstehung des Stücks nicht völlig auszuschließen. - 2961: Datierung nach dem folgenden Schreiben (n. 2962), in dem es um denselben Sachverhalt (Versorgung des Gonzalo Perez) wie im vorliegenden Stück geht, das offenbar eine Vorstufe darstellt - möglicherweise von Perez selbst entworfen. - 2963: Unvollendetes gestrichenes Konzept von der Hand Granvel- les; offenbar in dieser Form nicht ausgefertigt. - 2964: Jahresdatum aufgrund des Ausstellungsorts sicher. 2965: Minute für sechs identische Briefe an die Bischöfe in den Niederlanden. - 2966: Minute für 20 identische Briefe an die Äbte in den Niederlanden. Datierung nach dem vorangehenden Stück n. 2965, mit dem das vorliegende Stück im Wortlaut identisch ist. - 2967: Minute für 20 identische Briefe an die Kollegiatstifte in den Niederlanden. Datierung nach n. 2965 aufgrund des Überlieferungszusammenhangs und der weitgehenden inhaltlichen Übereinstimmung. - 2968: Konzept von der Hand Granvelles. - 2970: Es handelt sich um ausführliche Angaben für je einen Brief an Philipp von Savoyen und La Chaux zugunsten von Louis Gorrevod, Bischof von Mau- rienne. Beide Briefe sind erhalten (vgl. nn. 2969 und 2971); nach 343