Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 33. (1980)
RABE, Horst – MARZAHL, Peter – STRATENWERTH, Heide – THOMAS, Christiane Stückverzeichnis zum Bestand Belgien PA des Haus- Hof- und Staatsarchivs Wien
22* n . 2883 dienen. - 2885: Datierung gemäß archivarischer Beschriftung; Jahresdatum sicher aufgrund des Korrespondenzzusammenhangs mit Margaretes Brief von 1529. 05. 27 (n. 2742), der mit dem vorliegenden Schreiben beantwortet wird. - 2886: Die Gleichzeitigkeit mit n. 2885 ergibt sich aus dem Überlieferungszusammenhang und der Randnotiz „Lettres apart a Madame et finances“. - 2889: Datierung nach FK 2/2 455f n. 329. - 2890: Datierung aufgrund des Überlieferungszusammenhangs mit dem vorangehenden Stück n. 2889. - 2892: Datierung aufgrund des Überlieferungszusammenhangs mit dem vorangehenden Stück n. 2891. - 2893: Z. T. von der Hand Granveiles. - 2895: Fol. 383 v ist die Kopie einer eigenhändigen Nachschrift des Kaisers. - 2896: Hierbei handelt es sich um ein formloses Billet ohne Anrede und ohne Unterschrift. Das Datum ergibt sich aus dem Inhalt (Tod Gorrevods vor einer Woche) in Verbindung mit Gorrevods Todesdatum 1529. 08. 06 (vgl. Karls Schreiben an Margarete von August 15, n. 2895). Der Absender läßt sich aus der Hand des Schreibers erschließen (vgl. dazu unterschriebene eigenhändige Briefe La Chaux’, z. B. n. 2180). Der Inhalt (der Empfänger möge für Montfalconet ein Empfehlungsschreiben abfassen) läßt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Gattinara als Adressat vermuten, denn von ihm existiert ein entsprechendes Empfehlungsschreiben an den Herzog von Savoyen (vgl. n. 2898). - 2897: Empfänger sicher nach Inhalt und Aktenzusammenhang; vgl. Karls Brief an Margarete von 1529. 08. 15 (n. 2895) sowie Gattinaras Brief an den Herzog von Savoyen (n. 2898), in denen ein entsprechendes gleichzeitiges Schreiben Karls an den Herzog erwähnt ist. Nach n. 2895 auch die Datierung; als Tagesdatum dürfte daher ebenfalls der 15. oder einer der folgenden Tage in Betracht kommen. - 2898: Datierung aufgrund des inhaltlichen und Aktenzusammenhangs mit n. 2897 und n. 2895 sicher; als Tagesdatum dürfte daher der 15. oder einer der folgenden Tage in Betracht kommen. - 2899: Datierung gemäß archivarischer Beschriftung, nach Inhalt sehr wahrscheinlich: Begleichung einer alten Schuld von 8000 Dukaten gegenüber Hoogstraten (vgl. dazu Karls Brief an Hoogstraten n. 2991, an dessen Schluß derselbe Sachverhalt erwähnt ist). - 2901: Datum aus inhaltlichen Gründen (Generalanweisung für des Barres auf von Frankreich zu erwartende Zahlungen) mit hoher Wahrscheinlichkeit dasselbe wie im vorangehenden Schreiben an Nassau (n. 2900), das eine Belohnung des Barres’ für dessen Dienste beim Zustandekommen des Friedens von Cambrai verfügt, und zwar ebenfalls in Erwartung der französischen Zahlungen. - 2903: Nach den Anfangsworten handelt es sich bei dem vorliegenden durchgestrichenen Konzept um einen Absatz für einen längeren Brief an Margarete. Die hier enthaltene Information ist in der Tat - freilich in gekürzter Form - in Karls Brief von 1529. 09. 23 (n. 2904, fol. 394 v) eingegangen. Karls Bezug auf ein Schreiben Margaretes von September 02 am Schluß des vorliegenden Absatzes darf nicht als Datum des Stücks mißverstanden werden. Vielmehr hat die Datierung auf September 14 aufgrund des Überlieferungszusammenhangs mit dem vorangehenden Schreiben an Aremberg (n. 2902), auf das zudem ausdrücklich im vorliegenden Stück Bezug genommen wird, als sicher zu gelten. — 2904: Teilweise von Granvelle konzipiert; Text z. T. stark verblaßt. - 2905: Datierung gemäß archivarischer Beschriftung. Das Jahr ist gesichert durch den Inhalt (Bezug auf Margaretes Friedensverhandlungen in Cambrai) und durch den Korrespondenzzusammenhang (vgl. Margaretes Antwort in ihrem Schreiben von 1529. 12. 17, n. 2786). Die Handschrift - wohl des Barres’ - dürfte auch für die genauere Datierung einen Anhaltspunkt bieten, denn des Barres befand sich nach Abschluß des Friedens von Cambrai nur Ende August/Anfang September beim Kaiser. — 2906: Datierung aufgrund des Überlieferungszusammenhangs mit n. 2907, einem Brief aus Rom von 1529. 09. 20, auf dessen Rückseite nach Eingang am kaiserlichen Hof das vorliegende Schreiben konzipiert wurde. Infolgedessen ist das archivarische Tagesdatum 20 gewiß irrig; das Monatsdatum September hat angesichts des kurzen Postwegs von Rom nach Oberitalien einige Wahrscheinlichkeit für sich, jedoch ist auch Oktober nicht auszuschließen. — 2907: Unterschrift des Absenders wohl Deckname. Der den Namen des Empfängers enthaltende Rückvermerk auf 339