Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 29. (1976)
RABE, Horst – STRATENWERTH, Heide – THOMAS, Christiane: Stückverzeichnis zum Bestand Belgien PA des Haus- Hof- und Staatsarchivs Wien
427 40 r — 29.06.04. Barcelona Karl Ferdinand M 428 41 r —v — 29. 06. 10. Barcelona Karl Ferdinand M gang dieses Briefs eine Nachschrift vom 21. August. Das wird bestätigt durch Ferdinands Antwortschreiben von 1527. 11. 23 (FK 2/1 153 n. 131). — 397: Tagesdatierung in Analogie zu n. 396, weil auf derselben Seite von derselben Sekretärshand konzipiert. — 398 — 402: Die Datierung dieser Stücke in Analogie zu Karls Brief an Ferdinand fol. 10 r, der seinerseits nach Hs. blau 595 fol. 33 r —v datiert ist. Sämtliche 5 Stücke sind fortlaufend auf einem Bogen von derselben Sekretärshand konzipiert, und zwar von einer anderen als der sonst in dieser Zeit üblichen. Die Beschriftung „Boisot“ am Rand des Briefs an Margarete (fol. 10 v) bezieht sich auf die Erwähnung Boisots in diesem Brief. — 403: Parallelfall zu n. 395. Vgl. daher die dazugehörige Anmerkung. — 404: Die Tagesdatierung war zunächst 8, dann durch ein separat davor gesetztes X 18. Das Ganze wurde unterstrichen, das X anschließend wieder durchgestrichen und zusätzlich 18 schräg darübergesetzt. Das deutet darauf hin, daß beide Tagesdaten (sowohl 8 als auch 18) gültig sind. Bauer und Lacroix (FK 2/1 122 n. 104) datieren 8, damit der Kopie in Hs. blau 595 fol. 36 v —38 r folgend. Eine Bestätigung findet diese Datierung durch den Bericht des Salinas (vgl. FK 2/1 123 Anm. zu n. 104/1) und Ferdinands Antwortschreiben von 1527. 11. 23 (FK 2/1 152—164 n. 131), in dem der vorliegende Brief nicht nur bestätigt wird, sondern in dem Ferdinand auch ausdrücklich Bezug auf den vorliegenden Brief nimmt. Auf der anderen Seite nimmt Karl in seinem Schreiben an Ferdinand von 1527. 11. 21 Bezug auf seinen Brief an Ferdinand vom 18. September, den er in fünffacher Ausfertigung auf verschiedenen Wegen geschickt habe. Im ersten Absatz dieses Briefs geht die inhaltliche Übereinstimmung mit Passagen des vorliegenden Konzepts bis zu wörtlichen Wiederholungen (vgl. FK 2/1 148f n. 130), so daß mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, daß die Schreiben vom 8. und vom 18. September identischen Inhalts sind. Diese Annahme wird gestützt durch die vermutete Gültigkeit beider Daten und durch die Marginalnotiz fol. 13 r „Dupplicata. Triplicata“. Bauer und Lacroix halten diese Annahme zumindest für möglich (vgl. FK 2/1 127 n. *108). Ungewöhnlich bleibt, daß die fünffachen Duplikate unter einem anderen Datum ausgefertigt wurden als die erste Ausfertigung. — 406: Instruktion für Montfort zu Margarete und Ferdinand. — 409: Tagesdatum nach der Kopie in Hs. blau 595 fol. 45 v — 46 r. — 416: Datierung nach n. 415, weil auf derselben Seite und von derselben Sekretärshand konzipiert. — 418: Konzept mit Korrekturen von der Hand Granveiles. — 419: Tagesdatum nicht ganz eindeutig lesbar. Die archivalische Beschriftung lautet: 18, Bauer und Lacroix lesen: 19 (FK 2/1 204 — 206 n. 174). Für letzteres Datum spricht der Eingangssatz von Karls folgendem Brief (n. 420). — 421: Datierung nach n. 420 — obwohl auf gesondertem Blatt von anderer Sekretärshand geschrieben —, weil diese Passage wörtlich übereinstimmt mit Teilen des obigen Briefs. — 422: Nachschrift oder Billet zu einem Brief an Roeulx ? Datierung wie n. 421, weil auf derselben Seite von derselben Sekretärshand geschrieben. — 423: Konzept mit Korrekturen von der Hand Granveiles. — 424: Ursprüngliche, nicht gestrichene Datierung: April 3, (fehlt in Hs. blau 595 fol. 49 v). — 426: Gleichlautend mit n. 425. Bauer und Lacroix, die dieses Stück als Kopie bezeichnen (FK 2/2 398 n. 286), sind zu korrigieren, denn die bei Konzepten übliche Adressatenangabe links oben „roy“ sowie die Angabe „zifffe“ am linken Rand weisen dieses Stück eindeutig als Rein-Konzept aus. — 428: Mit einem Einschub von der Hand Gran veiles. — 429: Mit Korrekturen von der Belgien PA 477