Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 17/18. (1964/65)
PILLICH, Walter: Kunstregesten aus den Hofparteienprotokollen des Obersthofmeisteramtes von 1637–1780
642 Archivberichte die unter anderem an den königl. Obertapezierer Martin Weißkampf ausgeliefert werden sollen. f. 219 v -— 220 v. 478 1742 Juli 3, Wien. Intimat an die Hofkammer für das 1741 bereits gelieferte weitere Gemälde dem königl. Kammermaler Philipp Ferdinand Hamilton weitere 250 Gulden als Besoldung anzuweisen, (siehe nr. 472) f. 222 rv. 479 1742 Juli 10, Wien. Intimat an die Hofkammer über die Anweisung von 134 Gulden an den königl. Kammertischler Peter Kofler und von 273 Gulden an den Hofschlossermeister Johann Käffel für die in der verwitweten Kaiserin Elisabeth Christine Kammer und in anderen Hofstaatszimmern erforderlichen Arbeiten. f. 224 rv. 480 1742 Juli 28, Wien. Intimat an die Hofkammer über die Bezahlung von 192 Gulden, ohne Abzug, für die vom Kammerkristallschneider Paul Schmidt gelieferten 6 großen Spiegel-Wandleuchter, pro Stück 32 Gulden. f. 225 v, 226 r. 481 1742 September 5, Wien. Intimat an die Hofkammer über die Anweisung von 108 Gulden an die Erben des verstorbenen Hof Schlossers Johann Käffel für geleistete Schlosserarbeiten. f. 228 v. 482 1743 Oktober 25, Wien. Intimat an die Hofkammer über die Anweisung von 250 Gulden als erste Hälfte des dem königl. Kammermaler Philipp Ferdinand Hamilton ausgeworfene Besoldung für 1742, nachdem er das erste Gemälde heuer geliefert hat. (Siehe nr. 472). f. 237 rv. 483 1 742 November 27, Wien. Intimat an die Hofkammer über die Bezahlung von 192 Gulden, ohne Abzug, für die am 7. November vom königl. Kammerkristallschneider Paul Schmidt gelieferten weiteren 6 großen Spiegel-Wandleuchter, pro Stück 32 Gulden. f. 246 rv. 484 1743 Jänner 26, Wien. Anton Corradini, königl. Hofbildhauer, bittet um Bewilligung eines längeren Urlaubes von Wien, der ihm unter der Bedingung gewährt wird, daß er sich erforderlichen Falls sofort wieder hier einzufinden hat. f. 297 v, 289 r. 485 1 743 März 18, Wien. Intimat an die Hofkammer über die Anweisung von 250 Gulden als zweite Hälfte des dem königl. Kammermaler Philipp Ferdinand von Hamilton ausgeworfenen Besoldung für 1742, nachdem er das zweite Gemälde heuer geliefert hat. f. 316 rv. 486 1 743 August 12, Wien. Intimat an die Hofkammer über die Anschaffung von „glatten“ Zinnsärgen für die verstorbene Kaiserin Eleonora Magdalena und die leopoldinische Erzherzogin Maria Magdalena, da der Kaiserin „Truhen von weichem Holz“ gänzlich auseinanderfällt. f. 394 r — 395 r.