Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 17/18. (1964/65)

PILLICH, Walter: Kunstregesten aus den Hofparteienprotokollen des Obersthofmeisteramtes von 1637–1780

640 Archivberichte Hofarchitekt: Joseph Emanuel Baron Fischer, wird vom Hofbauamt besol­det. f. 18 r. Hofjuwelier: Franz Michael Schmidmayer, Hof-Edelsteinbohrer: Wenzl Neumann, Hof-Goldschläger: Johann Gaisenhoff, Hof-Bildhauer: Franz Bienner und Anton Corradini, Hof-Silberdrechsler: Johann Georg Tringl, Hof-Vergolder: Ferdinand Storffer, alle ohne Besoldung. f. 18 v. Pensionen die bewilligt wurden: Vorschneider (Schatzmeister): Wenzel von Streitberg, 360 Gulden f. 20 r. Stab des zweiten Obersthofmeisters: Obertapezierer: Martin Christoph Weißkampf, 400 Gulden, Untertapezierer: Caspar Nerracher, 350 Gulden und Johann Peter Tratter, 350 Gulden, Tapezierergehilfe: Joseph Klimpert, 182 Gulden. f. 21 v. Stab des Oberstkämmerers: Schatzmeister: Johann von Schwingheim, 120 Gulden, gegen Aufhebung der schlesischen Besoldung. Galerie-Inspektor: Daniel Bertoli, 600 Gulden und als Designatore di Ca­mera, 1200 Gulden. Dieser letztere Dienst ist künftig nicht zu besetzen. Inspektor-Adjunkt: Johann Rausch, 500 Gulden, den übrigen Kammermalern bleibt der Titel, jedoch ohne Besoldung, ihre Arbeiten werden ihnen bezahlt. Desgleichen gilt für die Kammer-Goldarbei­ter, Kammer-Juweliere, Siegel- und Steinschneider, Bildhauer, Kammer- Tischler und dgl. f. 23 v. Kammer-Medailleur: Philipp Becker, 240 Gulden, Kammer Kristallschneider: Paul Schmidt, 300 Gulden. Pensionen die bewilligt wurden: Kammermaler: Ignati Heinitz, 150 Gulden, Kammergoldarbeiter: Johann Dietlof van der Pohl, 150 Gulden. Stab des Oberststallmeisters: Mathematicus und Ingenieur: Jacob Marianoni, 400 Gulden, dessen Adjunkt: Peter Philippini, 200 Gulden. Nach Absterben des Ersteren wird nur einer mit 400 Gulden Gnadenpferde und deren wöchentliches Futter: Schatzmeister: 2 Zugpferde: 21 /2 Metzen Hafer, 1 Zentner Heu, Stroh und 2 Zentner „Saab-Stroh“. Stab des Hoftheaters: Theatral-Ingenieur: Giuseppe Bibiena, 1800 Gulden, Antonio 1000 Gulden. Künftig nur einer. Theatral-Inspektor: Fabio Zilly, 800 Gulden. Theatral-Zeichner: Andrea Altomonte, 250 Gulden. f. 24 r. f. 24 v. angestellt, f. 26 v. 40 Pfund f. 35 v. Bibiena, f. 49 r. 469 171tl März 18, Wien. Mathias Zinner, diente während des spanischen Erbfolgekrieges 5 Jahre im Anspachischen Dragoner-Regiment und dann bei Graf Kinsky in England als Kurier. Zinners Voreltern dienten in Wiener und Prager Hoflustgärten,

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