Mitteilungen des Österreichischen Staatsarchivs 17/18. (1964/65)

MIYAKE, Masaki: J. M. Baernreither und „Mitteleuropa“. Eine Studie über den Nachlaß Baernreither

362 Masaki Miyake 2. Tagebuch, Bd. 15, S. 2—11. Brief an Lobkowitz vom 10. Mai 1915 über die Frage „Mitteleuropa“. 3. Daselbst, S. 11—15. Brief an Wekerle über das gleiche Thema. 4. Daselbst, S. 73—80. Brief an Fürstenberg über eine Reise Baernreithers nach Berlin. In diesem Brief behandelt er ausführlich die verschiedenen Aspekte der polnischen Frage. 5. Nachlaß Baernreither, Karton 7.: Tagebuch, Bd., S. 15—17. Memoran­dum Baernreithers vom 27. Juni 1917 über eine Vertretung des Abgeord­netenhauses in der Regierung. 6. Daselbst, S. 57—62. Brief an Czernin vom 27. August 1917 über die innere Lage in Deutschland. 7. Daselbst, S. 63—73. Brief an Urban vom 30. August 1917 über die­selbe Frage. 8. Daselbst, S. 111—113. Brief an Nostitz-Wallwitz vom 14. Jänner 1918 über die Entstehungsgeschichte des Sozialministeriums. 9. Daselbst, S. 123—127. Vertrauliche Besprechung bei Ministerpräsi­dent Dr. Seidler vom 20. Jänner 1918. Anwesende: Wolf, Pacher, Pantz, Waldner, Sylvester, Urban und Sylva-Tarouca. 10. Tagebuch, Bd. 18, Anhang: Votum Baernreithers zur Armeefrage in den Besprechungen vom 14. Jänner und den darauf folgenden Tagen. 11. Daselbst, Bericht über die Unterredung mit dem Minister des Äußern, dem Grafen Burián, vom 2. Oktober 1918. Hier werden die allge­meine Kriegslage und die Möglichkeit von Friedensverhandlungen er­örtert 7). Meiner Studie werde ich in einem Anhang die Dokumente Nr. 2, 3 und 4 im Zusammenhang mit meiner Darstellung hinzufügen. II. Baernreither und die ,,Kriegspartei“ in Österreich Baernreither stand der offiziellen Balkanpolitik der Doppelmonarchie sehr kritisch gegenüber. Besonders wandte er sich aber mit Schärfe gegen die vor allem in bestimmten Militär- und Diplomatenkreisen vertretene Ansicht, daß der Krieg mit Serbien unvermeidlich sei, ja daß ihn Österreich sobald als möglich führen müsse, um die südslawische Frage endgültig in einem für die Monarchie günstigen Sinne zu regeln. An dieser Ein­stellung der sich vornehmlich aus jenen Kreisen rekrutierenden sogenannten „Kriegspartei“, soweit man heute überhaupt, wie es damals Baernreither 7) Die eigentlichen Tagebücher gliedern sich zeitlich, was den Weltkrieg betrifft, in folgende Einzelbände: Karton 6: Karton 7: Bd. 12, 21. 7. 1913— 6. 5. 1914 Bd. 17, Nov. 1916—25. 5. 1917 Bd. 13, 15. 5. 1914— 7. 11. 1914 Bd. 18, 28. 5. 1917—21. 2. 1918 Bd. 14, 8. 11. 1914— 8. 5. 1915 Bd. 19, 3. 3. 1918— 7. 11. 1918 Bd. 15, 10. 5. 1915—25. 3. 1916 Bd. 16, 2. 4. 1916—11. 10. 1916

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