Domanovszky Sándor: József nádor iratai III. 1807-1809. (Budapest, 1935)

Az 1809 évi utáni napló

Reise nach Totis eingestellt und contremandirt. Er meldet fer­ners, daß die Insurgenten der Splenyischen Brigade vor 2 Tagen nachts nach Acs gegangen und dort Keller aufgebrochen um Wein und Sachen der Innwohner gestohlen, daß auf Begehren der Innwohner Manfredini 1 Assistenz gegeben, beede Theile auf einander geschossen, zuletzt aber die Insurgenten davon 17 ein­gebracht und der Brigade übergeben worden. Daß den Tag darauf wieder mehrere mit Ober- und Untergewehr auf diese Expedition hinaus, davon aber 15 attrapirt und eingeliefert worden. Hierüber wird vom F. M. L. Haddick Bericht verlangt. 2 . . . TOkt 101 I "^ en ^^"^ en früh Albert Giulay erzählt von _ ! iL) der Campagne in Italien, daß es dort eben so, wie bey Raab gegangen. Fall bey Übergang und Retraite über den Tagliamento. F[eld]-M[arschall] Lutz 3 hat sich erschos­sen. Erzählt, daß er in Totis von Bubna gehört, daß Napoleon ihm selbst gesagt, er wünsche den Frieden, er wolle Oesterreich noch als einen mächtigen Staat bestehen lassen. Er müße ihm aber, um vor allen Rückfällen eines Krieges geschützt zu seyn, etwas zustutzen und alle directe Communication mit England durch Besitznahme des Littorale benehmen. Als Bubna sagte, dadurch wäre unserem Handel jeder Ausweg gesperrt und unsere Monarchie müßte zu Grunde gehen, antwortete er, daß, [sie !] wäre nicht zu befürchten, sein Handels-Interesse wäre mit jenem Oesterreichs zu genau verbunden und beedes ließe sich durch einen vortheilhaften Handelstractat, den er machen würde, enger knüpfen. Giulay besorgt große Folgen des Friedens. Ich gehe aus. Davidovich kommt dazu, meldet, daß das Regiment Jordis 4 so hier erkranket, daß es von 600 M[ann] bereits auf 120 heruntergekommen, hat heute 330 Marode, will es aufs Land verlegen, damit sie sich erholen. Bianchi dagegen, sagt, er könne sie weder unterbringen, noch verpflegen. Einfäl­tige Ausrede, da in der Schutt viele große Oerter, welche selbst die Truppe gegen Vergütung verpflegen könnten. Davi­dovich will 1 Batt[aillon] Insurrection in die Caserne, in die alte Festung versetzen und hat untersuchen lassen, ob man nicht die übrigen, wenn in denen benachbarten Oertern nicht mög­lich] wäre, in der Sta-dt unterbringen könnte. Verlegenheit des Gen[eral] Hohenbruck 5 und des Obristen 1 A 12. sz. gyalogezred. 2 Militkanzl. 1809. fasc. 8., 12. 1872. sz. 3 Lutz Péter altábornagy. 4 Az 59. számú gyalogezred. 5 Schwäger von Hochenbruck József vezérőrnagy a hajóhivatal parancsnoka.

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