Domanovszky Sándor: József nádor iratai III. 1807-1809. (Budapest, 1935)

Az 1809 évi utáni napló

allein sie einzurathen wäre nach dem Beyspiele von Spanien und nachdem man bemerkte, daß es dem Kaiser nicht ernst wäre, wäre schwer gewesen. Jetzt meynt er, wäre es nicht mehr an der Zeit, da sie jetzt als gezwungen erscheinen würde, Napoleon hat den Ruf hievon schon ausgestreut, um das Gehässige eines verzögerten oder nachtheiligen Friedens auf den Kaiser zu werfen. Bellegarde besorgt, daß nach den Frieden die Sachen eben so, wie vorher, und vielleicht noch schlechter gehen werden. Comorn. Geschichte vom Bürger, der als er über eine Fenster­scheibe klagte, welche von denen Weidenfei dischen 1 durch eine bey dem Medaillon-Gastmahle ausgeworfene Flasche eingeschlagen wurde, und von einem Officier als Ausrede hörte, daß die Leute so lustig, weil Friede geworden, nach Hause lief und aus Freude die Fenster einschlug. Als er aber den Tag darauf hörte, daß der Waffenstillstand aufgekündigt werden sollte, seine Klage er­neuerte und mit einer Beschwerde gegen den Officier, welcher ihn angeführt, verband. Da der Kaiser in der Frühe gesagt, daß wir vielleicht Fiume bekommen könnten und zu besorgen, daß Lichtenstein darinn Confusionen mache, die anderen Herren aber das Locale nicht kennen, so mache ich Vorstellung dem Kaiser, und meine für den Fall, als der Kaiser die gantze oder einen Theil der Carls­stadter Gräntze abtreten müßte, und wenn diesem ohnerachtet Fiume uns bliebe, so müßte bemerkt werden : a) daß die Aus­dehnung des Fiumaner Stadtgebiethes so klein, daß man weder die Stadt vergrößern, noch neue Werften und Hafen anlegen kann, welches doch so nothwendig, da die jetzigen Werftn schlecht, die Rhede zu Zeiten unsicher, die Fiumara aber als kein Häven betrachtet werden kann, b) Aus eben dieser Ur­sache, und damit nicht Porto-Re in denen Händen eines anderen Fürsten Fiume nachtheilig werde, müße Porto-Re, Buccari und der gantze Seedistrict, welcher Fiume mit Matrosen, Wein, Brenn- und Bauholz versiehet, auch aus dem Grunde beybe­halten werden, weil das lazaretto sporco aus Fiume zu entfernen und hiezu kein schickl[icher] Platz, als der in obigem District befindliche] Häven Martinschizza vorhanden, c) Da Sisseck und Carlstadt zwey Stapeloerter sind, in deren ersterem die Schiffe warten müssen, bis die Culpa hinlängl[ich] Wasser hat, in dem letzteren aber die Schiffe aus, oder die Waaren umgeladen und weiter verführt werden, mithin müßte im schlimmsten Falle die Culpa zur Gräntze und Carlstadt mit einem angemessenen Rayon beybehalten werden, d) Eben so wäre es um allen Chica­nen, Auflagen, Hindernissen auszuweichen am besten, wenn der 1 A 37. sz. gyalogezred.

Next

/
Oldalképek
Tartalom