Domanovszky Sándor: József nádor iratai II. 1805-1807. (Budapest, 1929)
Az 1805 évi napló
Nach mündl[ick] getroffener Verabredung über diese Gegenstände war ich der Meinung, daß zur Deckung der für die italiänische Armee bestimmten Magazine, die kaiserlichen] in und um Wienn befindlichen] Truppen, anstatt sich nach Hungarn, wohin ohnehin der Feind nicht so leicht vordringen würde, zu ziehen, lieber ihren Rückzug über Wienerisch-Neustadt —Grätz in die Gegend von Mahrburg und Pettau nehmen sollten, um dadurch besagte Magazine zu schonen. S[ein]e Majestät der Kaiser, zu welchem ich alsdann gierig, schienen über die jetzigen Zeit-Umstände sehr betroffen, aber zugl[eich] mit meiner eben erwähnten Meynung einverstanden zu seyn. Er eröfnete mir, daß F. M. L. Mack von dem französischen Kaiser den Auftrag erhalten habe, directe auf Wienn zu gehen und unserem Hofe zu erklären, er verlange von selbem nichts, als eine Entschädigung für die seinem Bundesgenossen, dem Churfürsten von Bayern durch den Einmarsch unserer Truppen verursachten Schaden, 1 er wolle sonst nichts von unsern Staaten zurückbehalten, da selbe zu Aveit entfernt wären und ihm nicht convenirten. Er wäre ferners bereit einen Frieden zu schliessen ohne in selbem was immer für eine Abtretung von Ländern von uns zu begehren. Er wünsche ebenfalls einen mit Rußland zu schliessen, wenn diese Mächte seinen Unternehmungen gegen England beytreten wollten, auch würde er die an ihn abgeschickt werden [den] Negotiateurs annehmen, vorzüglich] wünschte er den Gr. Ludwig Cobenzl 2 von unserer Seite dort zu sehen. Seine Majestät erklärten, Sie hätten gleich, nachdem Ihnen diese Äusserungen bekannt worden, noch von Mölk aus den Kfaiser} Buonaparte [geantwortet], Sie wünscheten mit dem K[aiser] von Rußland den Frieden, auch wären Sie bereit deswegen zu unterhandln und die angetragenen Bedingnisse anzunehmen, wenn selbe nicht schimpfl[ich] wären und die Ruhe von Europa nicht beeinträchtigten. Dieses Schreiben wäre durch Kurier abgegangen, man hätte aber hierauf noch keine Antwort. Ich stellte S. Majestät vor, wie sehr es zu wünschen wäre, daß wir einen, wenn auch nur erträglichen] Frieden erhalten könnten, da alle, selbst die besten Defensions-Anstalten bey der licher werden, als wir sonst bei der Unergiebigkeit des Landes in Verhältniß der Stärke des sich samrnlenden Corps, und bei dem sich schon wirklich äußernden Mangel um so gewißer nothleiden würden, als bereits gegenwärtig Wien nur auf kurtze Ze t, die Truppen nur auf 8 Tage dotirt sind und ein großer Teil der Vorräthe nach Italien geschickt werden muß". 1 Schwarzenberg szept. 5-én követelte a választófejedelem csatlakozását a császár és Oroszország szövetségéhez. Minthogy ez azonban aug. 24-én Napóleonnal szövetkezett, szept. 8-án az osztrák seregek átlépték az Innt, hogy Bajorországot megszállják. - Cobenzl Lajos grófot Napoleon a lunevillei béketárgyalások alkalmával kedvelte meg,